Nach drei Monaten einmal um die Ostsee habe ich leider ein schlechtes Fazit. Überall fehlte Wasser und überall fanden wir stinkende Grünalgen und Tausende tote und lebendiger Quallen.
Schade
Der Strand sieht auf den ersten Blick noch ziemlich idyllisch aus. Aber auf dem zweiten Blick sieht man auch den Müll innerhalb der schönen Sandidylle. Niemand nimmt etwas mit ,alles bleibt liegen.
Leider überall zu finden
Die Algen zersetzen sich so und so nicht. Es sind kleine Berglandschaften anstelle von Sand. Schade , es wird hier noch ein schöner Radweg gebaut ,aber wer wird hier noch herkommen und so geht es an vielen Orten.
Neuer Zugang zum Meer
Die ganze Ostsee herum waren überall die grünen Algenberge und zum Überfluss auch noch viele lebendige und tote Quallen .
Nicht schön
Unbeschwert baden ging nur noch in den Binnenseen .Schweden,Finnland,Baltikum und auch in Polen, überall ist das Ende der Ostsee, wie wir sie kennen, in Sicht.
Zuerst beeindruckte uns in Lettland ein riesiges barockes Schloss, voller Schätze. Wir waren zu Besuch auf Schloss Rondale.
Die Uhrensammlung beeindruckte
Als Nächstes beeindruckte uns Jelgava.
Hier ließ man sich was einfallen.
Das war eine mir bis dahin unbekannte Stadt, sie glänzte durch ein sehr gutes touristisches Programm.
Eine Tolle Brücke
Und eine Tour durch das Hochmoor von Kemeri bildete den Höhepunkt unserer Woche in Lettland.
Völlig alleine
Das Kap Kolka zeigte zwei Gesichter. Eine rauhe schöne Ansicht der Rigaer Bucht und eine stinkende unappetitliche Ostsee voller toter Quallen und Blaualgen.
Die Rigaer BuchtKein schöner Anblick
Etwas anderes hat uns in Lettland besonders beeindruckt, die Vielfalt an einheimischen Alkoholitäten.
Wir waren natürlich mit dem Fahrrad in Riga unterwegs gewesen.
Lettland ist frei seit über 30 Jahren.
Vom schönsten Radweg bis zum Kopfsteinpflaster, bei dem man sich das Fahrradfahren abgewöhnt war alles dabei. Sehenswürdigkeiten gab es natürlich in Riga zu Hauf. Ob das eine russische orthodoxe Kirche, das Freiheits Denkmal oder die Innenstadt von Riga ist, alles ist sehenswert .
Viel zu sehen.Die Kirche der AltgläubigenDas Katzenhaus
Einen Ausflug an die Ostsee nach Jurmala mußte ebenso sein. Der herrliche Strand wurde eingerahmt von vielen hergerichteten alten Holzhäusern und schicken modernen Neubauten. Essen kann Mann immer noch wie zu UdSSR Zeiten. Wir besuchten ein georgisches Restaurant.
Überall wird gebaut.Eine georgische Spezialität DzingaliWieder einmal die Ostsee
Unsere erste große Womo Tour ist am Ziel Karelien angekommen.
Nach 3000 Kilometer immer noch gut gelaunt
Eine fotogene Birkenallee wird umrahmt von malerischen Seen.
Wie im Märchen
Die Fahrt quer durch Finnland zeigte uns die unendliche Weite des Landes an.
Eine von vielen Brücken
Die lebendige Hafenstadt Turku, das hölzerne Rauma und die größte Binnenstadt Skandinaviens Tampere lagen auf unserem Weg nach Karelien. Überall gab es etwas zu entdecken.
Im Lenin MuseumIn der Markthalle
Das Kloster Valamo erwies sich als ein würdiges Ziel. Das Innenleben der finnisch- orthodoxen Kirche war eine Augenweide.
Die Zarentür
Doch zum Höhepunkt des Besuches wurde der Besuch einer Kunstausstellung mit Ikonen aus vier Jahrhunderten und moderner Kunst.