Am Vorabend von Luthers Hochzeit in Wittenberg 2018

Am Vorabend von Luthers Hochzeit in Wittenberg 2018

Es ist wieder das erwartete Spektakel. Menschenmassen aller Couleur treffen sich in der Innenstadt von Wittenberg. Touristen, Einheimische, Darsteller , Kostümierte, Musiker, was für ein Durcheinander. So ein Gewimmel ist doch einfach nur schön.

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Musik und Darstellung an allen Ecken und Kanten, so stelle ich mir ein Volksfest vor. Mit Luther hat das nicht viel zu tun, aber was solls. Die Musik ist gut, das Essen reichlich, das Radler süffig.

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Sagax Furor waren so eine erste Entdeckung auf unserem Streifzug durch die Höfe von Wittenberg. Auf dem Marktplatz , auf vielen Bühnen und in der Stadtkirche fanden zur gleichen Zeit zwei völlig verschiedenen Veranstaltungen statt. Alle waren gut besucht. Mit ein wenig Martin Luther verabschiedeten wir diesen aufregenden Tag.

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Ein Lutherweg nach Herzberg 6.5.2018

 

Nun haben die Herzberger auch ihren eigenen schönen Lutherweg.

Er beginnt in Torgau und geht 26 Km Richtung Osten nach Herzberg. Mit der Ausstellung „Standfest.Bibelfest.Trinkfest“ auf Schloss Hartenfels beginnt der Ausflug in die Zeit der Reformation.

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Schon die Eingangsschilder sind schön anzusehen, die Hinweisschilder gut zu sehen. Der Erlebnis- und Wissenspfad führt auf einem echten Lutherweg entlang. Informationstafeln erzählen über Luther und seine Zeit ebenso wie über das Dorf und die Kirche. Über 20-mal ist Luther über die Dörfer nach Herzberg zu Visitationen gezogen.

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Mal naturbelassen, mal auf Asphalt fährt es sich ganz ordentlich. Mal über Felder, mal durch Wälder, am Ende steht man vor der großen alles überragenden Stadtkirche von Herzberg, die mit ihren Deckenmalereien glänzt. In Döbrichau fanden wir sogar eine frisch gepflanzte Luthereiche und auch Biberspuren waren sehr beeindruckend.

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Auf Luthersuche im Harz 15.2.2018

Auf Luthersuche im Harz 15.2.2018

Auch wenn das Reformationsjahr 2017 schon wieder Geschichte ist, ist ja Martin Luther immer noch vorhanden. Und so war es zwangsläufig unvermeidlich, dass wir über Spuren des Reformators stolpern mussten.

In Goslar prangte ein riesiges Gemälde in der Kaiserpfalz und erzählte die Legende über 1521.

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Im evangelischen deutschen Kaiserreich gehörte Luther in die Traditionslinie.

An Souveniren ist auch das Harzland voll von Lutherteilen. War es am Okerstausee beim Windbeutelkönig ein Luther Windbeutel, so war in Derenburg bei den Harzkristallern ein Lutherbecher gewesen.

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Höhepunkt der Findung von Erinnerungsstücken zur Reformation war jedoch die Fachwerkstadt Osterwieck gewesen, hier standen an vielen Hausfassaden Lutherzitate. Und auch das Stadtwappen erinnerte stark an die Lutherrose.

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500 Jahre Reformation in Luckau 31.10.2017

 

Ich war mal wieder in Luckau meiner alten Heimatstadt zu Besuch bei meiner Mutter gewesen. Verbunden habe ich das mit einem Besuch der Nicolaikirche Luckau, die ja von außen schon immer meinen Horizont mit ihrer Mächtigkeit bestimmt hat. War sie doch vier Jahre lang, ein ständiger Begleiter meiner Schulzeit gewesen und ihre Glocken klang häufig süß der Pausen wegen in meinen Ohren. Uns so manche heimliche Zigarette ließ sich in ihrem Schatten herrlich unbeobachtet von bösen Lehrern   genießen. Heute war jedoch der Gedenkgottesdienst mein Zielpunkt gewesen.

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Recht abwechslungsreich führten gleich drei Pfarrer durch das Glaubens und Kulturprogramm. Immer wieder schweiften meine Blicke auch durch die riesige Kirche mit ihren vielen Patronatslogen und gotischen Spitzbogen. Altar und Seitenaltäre luden zum genaueren Beobachten ein. An Martin Luther wurde selbstverständlich auch erinnert, eine unendliche Geschichte ging auch ruhmvoll zu Ende. 7 restaurierte Pastorenbilder wurden der Öffentlichkeit zurückgegeben.

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Eigentlich war das Theaterspiel nach dem Gottesdienst mein eigentliches Besuchsziel gewesen, hatte ich doch in einen der unzähligen von meiner Mutter gesammelten Zeitungssausschnitte davon gelesen. Die drei Pfarrer und andere Darsteller gaben sich an 5 Stationen sehr viel Mühe die Ablassgeschichten locker und leicht zu erzählen und auch darzustellen. Der Ort Luckau gab ein hervorragendes Bühnenbild ab. Selbst meine Hochzeitskapelle spielte eine Rolle. Ein rundum gelungener Abschluss meines Luthertripps. Toll waren die Zuschauermassen in der Kirche und auch beim Lutherspiel.

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Zwei Teufel auf Luthers Kanzel 22.10.2017

 

Wo gibt es so was, natürlich nur in Wittenberg. Und das auch noch in der Stadtkirche, Luthers Hauskirche. Die Jugendmusiziergruppe Michael Praetorius und der Kinderchor der Oper Leipzig haben es vermocht, mit einem fulminanten Musiktheaterprojekt„ Das Biest kann schwimmen“ der aller besten Sorte zu faszinieren. Die farbenfrohen Kostüme, die eindringliche Choreographie der Tänzer und die Teufel auf der Kanzel waren großes Kino. Die Stunde Musiktheater ging viel zu schnell um.

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Wittenberg hatte auch noch in der Woche davor viel zu bieten.

Im Stadthaus gab es eine besondere Ausstellung zu sehen. Die Karikaturen über Religion waren auch ein Höhepunkt meines wohl letzten Wittenberg Besuches in diesem Jahr.

Endlich haben wir es auch in das Melanchthonhaus geschafft. Das Haus atmet Geschichte und mit der Schlüsselidee hat die Museumspädagogik wieder etwas Großartiges im Angebot. Nicht nur Kinder können das ausprobieren.

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Eine spitzenmäßige Idee waren die „Luthertöne“, die in einem zwei stündigen Hörspaziergang Luther wieder von einer ganz anderen Seite zeigte.

In der Christuskirche in Piesteritz erwartete uns aber noch ein Höhepunkt der gesamten Wittenbergbesuche. Einheimische Künstler haben das Luther Motiv auf die vielfältigste Weise umgesetzt. Ein Kunstwerk war schöner und eindrucksvoller als das andere. Eine wunderbare Kunstausstellung. Unbedingt sehenswert, was die Organisatoren so zusammen getragen haben und die Künstler zu schaffen in der Lage sind.

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Auf den Spuren von Tetzel 17.9. 2017

Der Luther Tetzel Weg geht von Wittenberg nach Jüterbog über 47 Kilometer. Wir starteten in Wittenberg im Schwarzen Kloster und fuhren dem gut ausgeschilderten Weg gen Norden.
luther-tetzelweg Fast immer auf asphaltiertem Untergrund ging es rasch vorwärts. Nur einmal war ein Stück verwunschener alter Wald zu durchqueren. Die romanischen Dorfkirchen am Wegesrand waren leider alle geschlossen. Tafeln, die auf den Inhalt des Weges hinwiesen, fanden wir ebenso nicht. Dafür aber war der Leipzig Berlin Radweg gut beschildert. Kunstobjekte und der wohl schönste Rastplatz Deutschlands luden zum Verweilen ein.
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Bald waren der Skaterweg und der Tetzel Luther Weg eins. Super Ausschilderung und meist Superuntergrund erleichterten das Vorwärtskommen. Etwas abseits des Weges aber trotzdem ein krönender Abschluss war der Besuch im Kloster Zinna gewesen. In der Klosterkirche konnte man auch den Geist Tetzels ein wenig erahnen.
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Entdeckungen im Lutherland Brandenburg 16.9.2017

 

Die kleine Stadt  Jüterbog im Fläming war dieses Mal Ziel meiner Entdeckungen auf  dem Luthertrip.

Jedoch vorher entdeckten wir noch ein Kleinod in Herzberg. In der Nähe der Marktkirche wurde ein Lutherstübchen eingerichtet. Frau Tabita Grünhard erzählte leidenschaftlich  von ihrem Zugang zu Martin Luther. Neben Kaffee und Kuchen lassen sich sogar Vogelstimmen dem Lebensweg von Luther bis zum 31.10. 2017 zu ordnen. Die Luther-Meile lädt zum Wandeln in der Stadt an der Schwarzen Elster ein. Schaufenster erzählen anschaulich die Geschichte der Reformation.

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Das Stadtbild von Jüterbog  wird geprägt von zwei Kirchen, eine hat noch große Kirchtürme und ist tatsächlich noch eine Kirche, die andere ist ein Kulturquartier Mönchenkirche  geworden. Beide sind geprägt von rotem Backstein. Zu sehen gab es eine Sonderausstellung zu Tetzel, Ablass  und dem Fegefeuer. Auf einigen Tafeln wurde die historische Person Tetzel beschrieben und in eindrucksvollen Bildern dem Phänomen Fegefeuer beigekommen.

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Höhepunkt des Besuches in Jüterbog war jedoch das Mysterienspiel in der Nicolaikirche. 60 Laiendarsteller erzählten in farbigen Bildern und blumiger Sprache die Bibel. So wurden das Alte und auch das Neue Testament ziemlich lebendig.teufela-jueterbog