Wein in Polen. Eine Überraschung

Wein in Polen Ein Erlebnis 25.6.2026

Seit vielen Jahren besuche ich Polen. Doch seit drei oder vier Jahren oder vor drei oder vier Jahren bemerkte ich, das in Polen auch Wein angebaut wird. Erstaunt probierte ich ihn und fand ihn gut.

So nutzte ich meine diesjährige Radreise auch, um verschiedene Weingüter zu besuchen. Die Weinproben wurden zu einem kulinarischen Erlebnis. Die unterschiedlichen Rebsorten schmeckten denn alle gut.

Die Weinberge sind bei weitem nicht so groß wie im Westen Deutschlands. Aber sie machen schon etwas her. An der Weichsel und an der Oder gibt es einen wunderbare Weinberge, die sich malerisch anschauen. Versuchen Sie auch einmal den polnischen Wein .

Fan bin ich geworden durch einen Roman von Elisabeth Hermann, „Versunkene Gräber“, den man auch als Film im Fernsehen sehen konnte.

Grünberg die Weinhauptstadt Polens, eine der ältesten deutschen Weinbaugebiete.

Im Zentrum befindet sich eine Wein Route quer durch die Stadt . Man findet viele Bacchus Figuren.

Wiedersehen mit Warschau

8.6.2026

Die Weichsel

Schon häufig war ich in Warschau gewesen. Dieses Mal wieder mit dem Fahrrad.

Einige Bekannte, wie das Schloss und die Altstadt mit dem Markt, besuchte ich ebenso wie Neues, zum Beispiel den Sächsischen Garten.

Er beinhaltet heute das Grab des Unbekannten Soldaten und einen schönen Park mit vielen Sandsteinfiguren.

2025 begannen die archäologischen Untersuchungen, vielleicht kann man in ein zwei Jahren das sächsische Palais besuchen.

Ein Besuch im Neon-Museum im Kultur-Palast rundete das Wiedersehen in Warschau ab.

Ein besonders schöner Radweg führte mich zum Chopin Denkmal und wieder raus aus der Stadt.

Praga in Warschau- ein Geheimtipp ?

7.6.2026

Nachdem ich unseren Campingplatz in Warschau erreicht hatte, beschloss ich, Praga, die Stadt am rechten Weichselufer, zu erkunden. 17 km ging es stadteinwärts, um diese Schönheit zu entdecken.

Zuerst startete ich bei einem schönen Stückkuchen und einer Tasse Kaffee, um anschließend den Kunstmarkt zu erobern, für meine Enkelin war da etwas Schönes dabei.

Aus einer alten Wodkafabrik hatte man ein schönes Einkaufscenter erschaffen. Aber am Sonntag waren alle Geschäfte in Polen geschlossen.

So suchte ich weitere Attraktionen, wie zum Beispiel die uliza Mala in der viele polnische Kriegsfilme gedreht worden sind.

Filmaufnahmen

Über eine spektakuläre Fahrrad und Fussgänger-Brücke besuchte ich einen Streetfoodmarkt in einem alten E-Werk, um noch etwas Kleines zu essen. Nochmals 17 km zum Wohnwagen zurück schlief ich entspannt und ruhig ein.

Super Brücke

Auf der Suche nach dem Nationalpark

6.6.2026

Angekündigt als Amazonas Polens freute ich mich auf viel Wasser. Doch schon vorne weg. Wasser war Mangelware, das wird sich noch einmal bitter rächen. Die Narew war sehr geschrumpft.

Der Green Velo führte immer an der Autobahn entlang. Es war ein guter Weg, aber mehr auch nicht. Ich bog dann ein in Richtung des Narew Nationalparks und freuten mich auf Aussichtspunkte, die ich aber nicht fand. Ich freute mich auf drei bewegliche Brücken, die ich fand, aber die nicht fahren konnten, weil das Wasser fehlte.

Völlig nutzlos

Oh Gott, was jetzt, eine kurze Panikattacke .Bei mir führte das am Ende zu einem Umbogen von von 35 km. Ich haben es geschafft. Es wurde meine Königsetappe 78 Kilometer, aber den Amazonas haben ich nicht gefunden.

Narew Nationalpark

Wo der Green Velo am grünsten ist

4.6. 2026

Der Bialowieza Nationalpark lebt von seinen Wisenten. Ich besuchte deshalb als erstes ein Wisent- Schutzreservat. Zwei Prachtexemplare kauten vor meinen Augen in aller Gemütlichkeit Gras.

Die anschließende Fahrradtour durch den Wald zeigte mir einen naturnahen Wald.

Tiere habe ich natürlich keine gesehen, aber dafür ein sehr schönes Restaurant im nahe gelegenen Dorf. Fronleichnam zeigte sich auch von seiner bunten Seite.

Tour der Toleranz bei Wlodowa

2.6.2026

Nach einem kleinen Regenschauer ging es vom Campingplatz los in Richtung Sobibor. Dieser Ort ist bekannt durch das Vernichtungslager . Dort gibt es seit 2013 ein Museum, welches ich besuchte .

Danach ging es Richtungdes Flusses Bug an der ukrainischen Grenze über Felder und durch Sandwege weiter in die Stadt Wlodoawo, der Stadt der drei Kulturen.

Diese Stadt überraschte durch eine katholische Kirche, eine russische orthodoxe Kirche und zwei Synagogen, die als Museum umgebaut worden sind.

Ein Museum

Im Museum befindet sich die große Synagoge, die durch einen großen Thoraschrein Besucher überrascht. Außerdem gab es Kunstausstellungen in diesem Museum zu entdecken. Das ganze Museum zeichnete sich durch viele interaktive Möglichkeiten und sehr hohe Anschaulichkeit aus. Es war eine Überraschung gewesen.

Kunst

Im Nationalpark Rostocze unterwegs

30.5.2026 Im Nationalpark Rostocze unterwegs

Ich bekam einen Tipp, den Nationalpark Rostocze etwas genauer anzuschauen. Gesagt, getan. Am nächsten Tag fuhr ich eine Runde durch den Nationalpark. Richtig schöne Wege führten zu meinem ersten Ziel, den polnischen Wildpferden.

Auf einer Weide standen sie schön in der Sonne, links und rechts des Weges konnte ich kleine Koniks entdecken. Immer wieder besuchte ich auch kleine Kirchen.

Maria stand immer im Mittelpunkt. In der Stadt Josefow entdeckte ich einen großen, jüdischen Friedhof, der voller wild verwachsener Gräber vor mir lag.

Fast vergessen

Grünes auf dem Green Velo

29.5.26

Von Zamosc ging es über Zwierzyniec zurück nach Zamosc , circa 60 km. Dabei fuhr ich eine Strecke des Green Velo.

Unterwegs begegneten mir verschiedenste Sehenswürdigkeiten, wie der Landeplatz des Papstes, als er 2000 auf Pilgertour gewesen ist, ein Aussichtspunkt mitten im Wald und das kleine Städtchen Zwierzyniec.

Der Wald zeichnete sich aus durch verschiedenste grüne Farben und Sand. Auch der Blick auf die Dächer zeigte mir, dass in Polen über die Zukunft nachgedacht wird. Sehr viele Solardächer waren auf neu erbauten Häusern zu entdecken.

Zamosc – ein Kleinod zum Verweilen

28.5.2026

Vor 25 Jahren war ich schon einmal in Zamosc gewesen. Heute wollte ich schauen, wie sich das Städtchen entwickelt hat.

Die große Festung umschließt ein kleines, hübsches Städtchen, indem es sich wunderbar bummeln lässt.

Ich suchte auch nach dem Geburtshaus von Rosa Luxemburg, dass gerade restauriert wird. Die PIS hat eine Gedenktafel für diese diese Frau entfernen lassen.

Überraschend waren die vielen renovierten Häuser, und erstaunt haben mich auch die wunderbaren Fußgängerbrücken nahe der Stadtmauer.

Tolle Idee

Der Green Velo an der Weichsel

27.5.2026

Die Green-Velo-Bank in Sandomierz hatte es mir schon vor fünf Jahren angetan.

Hier wurde die Idee geboren, den Green Velo einmal zu fahren. Ich radle ihn nicht als eine zusammenhängende Strecke, sondern immer kleine Kreise, so auch heute. Er führte von Sandomierz nach Tarnobzreg.

Beide Städte haben ihre Renaissancebauten. Aber das Highlight waren unterwegs die vielen Obstplantagen. Immer wieder kam eine kleine oder auch eine mittelgroße Plantage mit Birnen, Sauerkirschen und Himbeeren.

Obst ohne Ende