Eine zweite VorbereitungsTour führte uns auch in die Nähe von Bad Kreuznach auf den Lemberg. Es ging um diesen Berg herum mal hoch mal runter meist auf schönen angenehmen Wegen.
Ein wenig Abenteuer
Höhepunkt war dann der schmale Trail hoch über der Nahe. Kunstvolle Bänke, luden zum Verweilen und Schauen ein.
Über der Nahe Blick nach Bayern
Ein Holzkünstler hatte sich hier austoben dürfen. Jede Bank war anders gestaltet mit liebevollen Details.
Und es gab sogar noch mehr Kunst zu bestaunen. Immer mal wieder tauchte ein neues Kunstwerk am Rande auf.
Jürgen und ich wollen ja gemeinsam auf den Camino laufen, so dass eine Vorbereitung nicht die schlechteste Idee ist. Dazu haben wir uns zwei Vorbereitungs Touren bei Bad Kreuznach ausgedacht. Die erste fand heute statt.
Der Camino beginnt.
Es ging zuerst durch die Stadt Bad Kreuznach, immer Berg hoch über den Panorama Weg zur Klassik Tour. Diese führte um den Rotenfels herum. Er leuchtete mal im Steinbruch und mal von der Anhöhe herab. Wir stiegen auf teilweise unbequemen Wegen nach oben .
Anstrengend
Fast 350 Höhenmeter galt es zu überwinden. Immer wieder gab es Bänke, die uns zum Ausruhen einluden. Wir nutzen sie auch als Lohn für unsere Anstrengungen. Es waren immer wieder sehr schöne Rund-Blicke ,mal in das Nahetal, mal auf Bad Kreuznach. 16 km wurden es am Ende.
Ich hatte die kühne Idee mit der Deutschen Bahn zu fahren und wiederErwarten hat alles gut geklappt. Der ICE war sogar 20 Minuten zu früh da. Die Reise verlief ohne Zwischenfälle und irgendwelchen Abenteuer. Die Fahrgastzusammensetzung hat sich etwas verändert. Viele Sprachen schwirren durcheinander und es ist wärmer als in Ostdeutschland.
Bei Familie Gericke angekommen, ging es dann gleich durch einen Weinberg. An manchen Stellen wurde sogar Raps dazwischen gesät. Soweit das Auge schweift, gibt es Weinberge. Getrunken habe ich aber ein alkoholfreies Bier.
Ein Highlight, wenn wir eine Komoot unternommen hätten, wäre das blaue Haus.
Am Zaun hängen Kunstwerke und standen Skulpturen. Alle waren sehr sehenswert und eine echte Überraschung.
10.5.2025 Wanninchen Höllberghof Pießig Wilde Bienen in einer wilden Landschaft, so das Thema im Natur-Erlebniszentrum Wanninchen. Hier auf dem großen Gelände, welches man nach Eintritt-Bezahlung auch besuchen kann, sind verschiedene Themen des Naturschutzes dargestellt, zum Beispiel aber auch verschwundene Orte, denn die Braunkohle war ja hier ein großes Thema.
Zwei Insektenhotels künden von einem weiterem Angebot für die wilden Bienen . Leider gibt es unterwegs sehr wenig für die Wild-Bienen sonst noch zu sehen.
Die Wild-Bienenburgen sind wirklich elf schöne Leuchttürme, mehr nicht. Oft gibt es nur noch Wiesen kurz geschoren ,selten irgendwelche Gehölze ,wo es Blüten gibt. Mähroboter und kleine Obstplantagen wechseln sich ab.
Kleine Gemüsefelder sucht man vergebens, dafür findet man riesengroße Monokulturen ,meist Raps.
Na klar gibt es dann immer weniger von diesen Wildbienen. Ergänzt werden die neugestalteten Bienenburgen durch Sitz und Rastplätze, die wunderbar aus Holz gestaltet sind.
Zum Schluss noch was Positives: Man kann nicht meckern ,tatsächlich gibt es in ganz seltenen Fällen doch noch einen Blühstreifen, ob gewollt oder ungewollt, das sei mal dahingestellt.
Fahrradtour durch den Naturpark Niederlausitzer Heide 9.5.2025 Bad Liebenwerda Maasdorf Waldhufe Lugau Rückersdorf
In Brandenburg gibt es viele Themen Radwege. Einer davon ist der Wild- Bienenradweg im Süden von Brandenburg, auf dessen Spuren begebe ich mich heute und morgen.
Die ersten Wildbienen habe ich habe ich entdeckt auf der Streuobstwiese Maasdorf. Hier steht eine der zehn Wildbienen Burgen. Diese Bienenburg ist recht komplex und gut besucht. Ein schönes Beispiel für guten Naturschutz. Besonders schön ist das Maasdorfer Wildbienen und Insektenhotel. Eine Gruppe von engagierten Kindern und Jugendlichen hat diesen besonderen Ort gestaltet. Die ganze Streuobstwiese ist ein einziger Hingucker und wunderbar gestaltet. Man muss sie nur finden.
Lässt man sich von schon ausgezeichneten Radwegen leiten, kommt man an sehr schönen Feldern, Wiesen und Baumalleen vorbei. Es ist eine Freude hier zu fahren.
Die Bürgerwiese Waldhufe im essbaren Naturpark ist auch ein besonderes Erlebnis. Große Obstbäume lachen einen entgegen. Sie hängen jetzt schon voller grüner Kirschen. Schade ich bin ein oder zwei Monate zu früh. Auch hier zeigt sich dass das Geld vernünftig ausgegeben worden ist. Der Förderverein Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft hat mit Unterstützung der Sparkassen Stiftung und vor allem der Naturpark Partner Kerngehäuse haben hier ein schöne Arbeit geleistet. Wunderbar.
Erschreckend, wie viel Wahrheit auf diesen vielen Tafeln vorhanden ist. Es ist Wahnsinn, wie wir hat die Natur selber zerstören? So ein bisschen Himmelreich für die Wildbienen ist einfach nicht möglich. Schade um die Menschheit und um die Wildbienen natürlich auch.
Die Wild-Bienenburgen werden sogar angenommen. Hier ist ein reges Treiben, ein reges ein und ausfliegen. Es sind zwar jetzt nicht hunderte, aber doch einige, die sich hier in der Bienenburg wohl fühlen.
Nach drei Monaten einmal um die Ostsee habe ich leider ein schlechtes Fazit. Überall fehlte Wasser und überall fanden wir stinkende Grünalgen und Tausende tote und lebendiger Quallen.
Schade
Der Strand sieht auf den ersten Blick noch ziemlich idyllisch aus. Aber auf dem zweiten Blick sieht man auch den Müll innerhalb der schönen Sandidylle. Niemand nimmt etwas mit ,alles bleibt liegen.
Leider überall zu finden
Die Algen zersetzen sich so und so nicht. Es sind kleine Berglandschaften anstelle von Sand. Schade , es wird hier noch ein schöner Radweg gebaut ,aber wer wird hier noch herkommen und so geht es an vielen Orten.
Neuer Zugang zum Meer
Die ganze Ostsee herum waren überall die grünen Algenberge und zum Überfluss auch noch viele lebendige und tote Quallen .
Nicht schön
Unbeschwert baden ging nur noch in den Binnenseen .Schweden,Finnland,Baltikum und auch in Polen, überall ist das Ende der Ostsee, wie wir sie kennen, in Sicht.
Zuerst beeindruckte uns in Lettland ein riesiges barockes Schloss, voller Schätze. Wir waren zu Besuch auf Schloss Rondale.
Die Uhrensammlung beeindruckte
Als Nächstes beeindruckte uns Jelgava.
Hier ließ man sich was einfallen.
Das war eine mir bis dahin unbekannte Stadt, sie glänzte durch ein sehr gutes touristisches Programm.
Eine Tolle Brücke
Und eine Tour durch das Hochmoor von Kemeri bildete den Höhepunkt unserer Woche in Lettland.
Völlig alleine
Das Kap Kolka zeigte zwei Gesichter. Eine rauhe schöne Ansicht der Rigaer Bucht und eine stinkende unappetitliche Ostsee voller toter Quallen und Blaualgen.
Die Rigaer BuchtKein schöner Anblick
Etwas anderes hat uns in Lettland besonders beeindruckt, die Vielfalt an einheimischen Alkoholitäten.