– auf dem Weg von Melide nach Arzua(14 km)
Wir verließen Melide im Sprühregen (unser ständiger Begleiter), aber nicht ohne vorher dem steinernen Kruzifix, eines des ältesten Galiciens, einen Besuch abzustatten.

Auf Landstraßen und unbefestigten Wegen zog sich der Camino durch die hügelige Landschaft, durch romantische Wälder, Kuhweiden und kleine Dörfer.

Höhepunkt der Etappe war der Besuch der romanischen Iglesia de Santa Maria außerhalb von Melide mit Fresken aus dem 16. Jahrhundert. Das zentrale Blickfeld zeigt die Dreifaltigkeit, umgeben von den Symbolen der vier Evangelisten.


Gleich nach dem Besuch der Iglesia kam für einen kurzen Augenblick die Sonne hervor, um für einen mystischen Moment zu sorgen.

Danach führte uns der Camino über eine Brücke in Richtung Ribadiso und weiter, an der Straße entlang, nach Arzua, unserem Etappenziel.
