Kajak Wassertour auf der Schwarzen Nida

24.5. 2026

Der Stellplatz erwies sich als Schatzgrube. Nach einer vierstündigen Saunazeremonie mit anschließender Meditation von einer Schamanin ging es am nächsten Tag zu einer Kajak-Tour.

Der Besitzer versprach eine abwechslungsreiche Fahrt mit leichter Strömung. Es wurde eine außergewöhnliche Erfahrung mit viel Adrenalin. Im Sekundentakt kamen die Hindernisse in Form von umgestürzten Bäumen auf mich zu.

Doch leicht war diese Fahrt nicht, naturbelassen war der Fluss, so dass es unter umgestürzten Baumstämmen beziehungsweise über umgestürzte Baumstämme 12 km zum Ziel entlang ging.

Tolle Tour

Die erste Runde auf dem Green Velo

23.5.2026

Der Green Velo ist ein 2000 km langer Radweg immer an der Grenzen Polens lang. Er zeichnet sich aber aus durch viele kleine Runden, die man vor Ort fahren kann.

Die Radwege sind gut ausgeschildert, man sollte sich nicht auf immer auf die geplante Runde verlassen, denn die führen auch mal in eine Schilfwüste.

Entlang an Marien Statuen, die zum Teil noch an den zweiten Weltkrieg erinnern, und über Brücken, die der deutsche TÜV nie genehmigt hätte, ging es zum Zoo.

Der Waldzoo hatte eine ganze Reihe von Tiere, die man anschauen konnte, nicht immer war das Tierfreund Herz davon erfreut.

Die Rund-Strecke zeichnete sich durch Abwechslung aus. Es gab schöne Wälder, weite Wiesen und Dörfer mit neuen und alten Häusern.

Super Häuser

Eine unbeachtete Schöne Lodz

Eine unbeachtete Schöne Lodz

Am nächsten Tag erkundete ich zuerst den jüdischen Friedhof. Dieses weitläufige Gelände strahlt eine absolute Ruhe aus und kleine und große Grabdenkmäler wechseln sich ab.

Danach ging es in die Stadt. Dort schaute ich mir die Manufaktura an. Das neueste Highlight dieser Stadt . Ein ehemaliges Fabrikgelände ist zu einem Treffpunkt für Jung und alt geworden. Fantastische Architektur wird ergänzt durch lebendige Stadtkultur.

Auch die Piotrowska, die Hauptstraße von Lodz, die 4 km lang ist, war ein besonderes Erlebnis.

Die Allee der Stars, die an polnische Schauspielerinnen und Regisseur erinnert, habe ich ebenso bestaunt wie die vielen Villen aus den reichen Zeiten der Vergangenheit .

Interessant waren die Rosengasse und der Palast von Poznanski.

Unbedingt anschauen.

Wroclaw- immer wieder einen Besuch wert

19.5.2026

Auf einer Fahrrad-Tour durch die immer schöner werdende Stadt an der Oder entdeckte ich Altbekanntes, wie das Rathaus und Neues.

Immer wieder gibt es dort etwas zu entdecken, sei es eine Streetfood-Halle,

sei es, eine neue Aussichtsplattform oder sei es ein ehemaliges deutsches Stadtviertel. Verbunden sind fast alle Sehenswürdigkeiten mit ausgezeichneten Radwegen oder Radspuren.

Meine liebsten Entdeckungen sind aber die neuesten Zwerge. Papa Krol darf natürlich nicht fehlen.

Das Green Velo Abenteuer beginnt

18.5.2025 Wermsdorf Dresden Roda Wroclaw

Die Anreise zum Green Velo war mit unterschiedlichen Autoproblemen behaftet. Kurz nach Dresden leuchtete eine gelbe Lampe auf. Ich fuhr zurück zu unserer Autowerkstatt nach Roda, eine Probefahrt eine kleine Durchsicht und sie gab grünes Licht. Alles war in Ordnung. Wahrscheinlich nur ein Wackelkontakt. Am selben Tag fuhr ich also noch nach Wroclaw.

Am übernächsten Tag wollte das Auto schon nicht von der Wiese fahren.( Es war ein sehr nasser Untergrund gewesen.) Beim Stopp am Ausgang des Campingplatzes ging gar nichts mehr ,die gelben Engel vom polnischen ADAC kamen nach circa einer halben Stunde. Die Batterie hatte ihren Geist aufgegeben. Was tun? So entschloss ich mich ,die Batterie wechseln zu lassen. Gesagt getan. Der Weiterfahrt stand nichts mehr im Wege. Toi toi toi.

Auf ans Ende der Welt

von Santiago de Compostela nach Negreira (21km)

Der Camino nach Finesterra und Muxia ist die Verlängerung des klassischen Jakobsweges. Was diesen Camino für uns so besonders machte, war die Möglichkeit, die Reise nach dem Besuch des Apostelgrabes fortzusetzen.

Wir verließen die Altstadt von Santiago und kamen im Stadtteil San Lourenzo durch einen kleinen Wald mit mächtigen Eichen und blickten zurück auf die Kathedrale und die Altstadt.

Weiter ging es an Mauern entlang, dann durch ein Wäldchen und bergan zum Alto do Vento.

Wir passierten die Dörfchen Ventosa und Castelo und liefen die Landstraße entlang Richtung Aguapedsada. 

Die fünfblättrige blaue galizische Ochsenzunge, der treue Begleiter auf all unseren Etappen, zeigte sich auch hier am Wegesrand. 

Höhepunkt der anstrengenden Wanderung war die sehenswerte gotische Steinbrücke von Ponte Maceira, die den Fluss Tambre in elegantem auf dem Scheitelpunkt spitz zulaufendem Schwung überspannt. Von der Brücke bot sich ein schöner Blick über den Fluss und einem mittelalterlichen Anwesen.

Von dort war es nicht mehr weit bis zum Städtchen Negreira, das Ernest Hemingway in seinem Roman “Wem die Stunde schlägt” erwähnt.

Ruhetag in Santiago de Compostela

Der heutige Tag war als “Ruhetag” geplant, aber in Santiago gibt es viel zu sehen und zu tun. So mussten wir zuallererst am Bahnhof unsere Zugfahrt nach Madrid für den 25.04. organisieren. 

Danach gingen wir mit unseren Pilgerausweisen zum Pilgerbüro, um dort unsere Compostela ausstellen zu lassen.

Im Anschluss besuchten wir die Pilgermesse in der Kathedrale und das Grab des Heiligen Apostels Jakobus, welches sich unter dem Hochaltar befindet.

Ein Rundgang durch die Altstadt war somit inklusive und wurde von uns zum Erwerb von diversen Mitbringsel und zur Käseverkostung in der QueseriaPrestes genutzt.

Am Ende hatten wir wieder über 10000 Schritte auf dem Konto – zu viel für einen “Ruhetag”.

Den Abschluss bildete um 18.00 Uhr vom Reiseveranstalter angebotene Stadtführung, um den Teil der Altstadt, der die Kathedrale umgibt, noch genauer kennenzulernen.

 

Zu den Füßen des Apostels Jakobus –

Von O Pedrouzo nach Santiago de Compostela (22 km)

Die letzte Etappe ähnelte einem Massenstart, gleich mehrere Schulklassen waren mit uns unterwegs. 

Ein letztes Mal zeigte sich der Camino von seiner ländlichen Seite. Es ging wieder durch kleine Dörfer mit offenen Kirchen, durch Wälder und über Landstraßen. 

Für die Stempler die letzte Chance, am Pilgerstrom zu verdienen.

Der Weg nach Santiago führte über den Monte do Gozo, den Freudenberg. An diesem symbolträchtigen Ort zeigten sich zum ersten Mal die Türme der Kathedrale von der Ferne. Wir mussten einige hundert Meter vom Camino abweichen, aber die Fotos waren es wert.

Vom Monte do Gozo führte der Weg bergab und zog sich kilometerlang hin, bis wir mit großem Tam-Tam in der Altstadt empfangen wurden.

Über die Praza do Obradoiro gelangten wir endlich zur Kathedrale von Santiago de Compostela, dem Höhepunkt unserer Pilgerreise.

Flaschenpost auf dem Camino

– Von Arzua nach O Pedrouzo(20 km)

Die vorletzte Etappe vor der Ankunft in Santiago war angenehm zu wandern, wenn auch schon am Start der Pilgerstrom enorm zunahm, ganze Schulklassen machten sich auf den Weg.

Die Landschaft zeigte sich zunächst unverändert, es ging über Landstraßen, Feld- und Hohlwege, durch Wald und kleine Dörfer. Eine mediterrane Atmosphäre verbreiteten Palmen, Kakteen und Bananenstauden.

Die Sonne schien, die Wanderhosen wurden kürzer und Gelegenheiten zur Erfrischung am Wegesrand wurden gern angenommen.

Da genügend Einkehrmöglichkeiten entlang des Camino angeboten werden, muss man sich als Besitzer etwas einfallen lassen, um Pilger anzulocken. Wir fanden diese kreative Nutzung des Leergutes besonders interessant.

 

Mystischer Moment

– auf dem Weg von Melide nach Arzua(14 km)

Wir verließen Melide im Sprühregen (unser ständiger Begleiter), aber nicht ohne vorher dem steinernen Kruzifix, eines des ältesten Galiciens, einen Besuch abzustatten.

Auf Landstraßen und unbefestigten Wegen zog sich der Camino durch die hügelige Landschaft, durch romantische Wälder, Kuhweiden und kleine Dörfer.

Höhepunkt der Etappe war der Besuch der romanischen Iglesia de Santa Maria außerhalb von Melide mit Fresken aus dem 16. Jahrhundert. Das zentrale Blickfeld zeigt die Dreifaltigkeit, umgeben von den Symbolen der vier Evangelisten.

Gleich nach dem Besuch der Iglesia kam für einen kurzen Augenblick die Sonne hervor, um für einen mystischen Moment zu sorgen.

Danach führte uns der Camino über eine Brücke in Richtung Ribadiso und weiter, an der Straße entlang, nach Arzua, unserem Etappenziel.