Ins Zentrum Galiciens

3.Etappe – Von Palas de Rei nach Melide (14 km)

Wir verließen Palas de Rei um in dichte Wälder einzutauchen.

Hatten im Mittelalter die Templer die Pilgerscharen vor Wegelagerern beschützt, so belagern heute die Stempler die Waldwege, um ihre bunten Wachsstempel an die Frau oder den Mann zu bringen. 

Einer von vielen Möglichkeiten

Durch hügeliges Gelände ging es weiter Richtung San Xuliando Camino. In der romanischen Kirche des Ortes, ein Beispielreligiöser Architektur der Region, erhielten wir unseren zweiten Tagesstempel und hatten Gelegenheit, ein Kerzenlicht anzuzünden.

Noch vor Melide passierten wir die schöne mittelalterliche Brücke von Furelos, ein steinerner Zeuge der historischen Bedeutung des Jakobsweges. 

Melide selbst liegt genau in der geografischen Mitte von Galicien und hier mündet der Camino Frances in den Camino Primitivo, dem ältesten Jakobsweg.

Von Pause zu Pause auf der Königsetappe

2. Etappe Von Portomarin nach Palas de Rei (26 km)

Von Portomarin ging es über die Brücke tiefer ins ländliche Galicien mit seiner charakteristischen Hügellandschaft und den Eukalyptus- und Kastanienwäldern

Bis Palas de Rei verlief der Weg monoton, meist entlang von Landstraßen, aber die Abfolge von kleineren Siedlungen und damit verbundenenEinkehrmöglichkeiten sorgte für etwas Abwechslung. 

Die Dörfer mit ihren Lost Places und Steinmauern entfalteten ihren eigenen Charme, ebenso die für Galicien unverwechselbaren Horreos, auf Stelzen vom Boden erhobene Stein- oder Holzkonstruktionen, in denen die Ernte gespeichert wird. 

Die notwendigen Stempel für den Pilgerpass erhielten wir in jedem Dorf oder auch mal direkt von der Guardia Civil. 

Über unbefestigte Feld- und Waldwege ging es hinab nach Palas de Rei.

 

Auf dem Camino Frances von Sarria nach Portomarin (23Km)

Unser Wegzeichen

Die San Salvador Kirche aus dem 13. Jahrhundert ist ein Muss für jeden, der Sarria besucht und da unser Weg daran vorbei ging, begann unser Camino genau an diesem Ort.

Wir folgten den gelben Pfeilen und dem Symbol der Jakobsmuschel und verließen Sarria über die Römer Brücke Ponte da Aspera. 

Der Camino schlängelte sich durch bizarre Eichenwälder, und Felder. Auf der Höhe von Ferreirospassierten wir die meistfotografierte Wegmarke des gesamten Jakobsweges.

Ab hier sind es noch 100 km bis Santiago. Kurz nach Vilacha verzweigte sich der Weg. Der Hauptweg gingnach links und stieg nach wenigen Minuten durch einen engen steilen Felskanal zur LU-633 ab. 

Von dort aus ging es über die Brücke und die große Freitreppe mit insgesamt 82 Stufen in die Altstadt von Portomarin mit der festungsähnlichen Iglesia de San Nicolas.

 

Im Sauseschritt nach Galizien

Angenehmer Flug

Unter mir liegt die Küste von Spanien. Ich denke das ist schon Galizien. Die Küste ist wild zerklüftet und weiße Wolken ziehen drüber hinweg. Die Anreise war bisher völlig problemlos angenehm und wir kommen dem Ziel immer näher.

Angekommen

Von oben ist Spanien ein sehr grünes Land viel Wald,kleinteilige Landwirtschaft wechseln sich ab mit Weinbergen und viel Wald.

Wie sieht Spanien aus?

Eine reichliche Stunde Autofahrt über die Berge Galizien. Sehr viel Grün zeugt von sehr viel Regen. 

Unsere Anfahrt

Das Einchecken ging problemlos. Dann Essen fassen. Das erste Mal bekamen wir galizisches Essen vorgesetzt. Ich entschied mich für eine galizische Fischsuppe und einem gegrilltem Seehecht. Beides war ausgezeichnet, so kann das Pilgern losgehen.

Es schmeckt.
Ein sehr guter Seehecht

Kunstvolle Vitaltour um den Lemberg

Eine zweite VorbereitungsTour führte uns auch in die Nähe von Bad Kreuznach auf den Lemberg. Es ging um diesen Berg herum mal hoch mal runter meist auf schönen angenehmen Wegen.

Ein wenig Abenteuer

Höhepunkt war dann der schmale Trail hoch über der Nahe. Kunstvolle Bänke, luden zum Verweilen und Schauen ein.

Über der Nahe Blick nach Bayern

Ein Holzkünstler hatte sich hier austoben dürfen. Jede Bank war anders gestaltet mit liebevollen Details.

Und es gab sogar noch mehr Kunst zu bestaunen. Immer mal wieder tauchte ein neues Kunstwerk am Rande auf.

Suche und finde die Kunst

Klassische Vitaltour über den Rotenfels 

9. April 2026,

Jürgen und ich wollen ja gemeinsam auf den Camino laufen, so dass eine Vorbereitung nicht die schlechteste Idee ist. Dazu haben wir uns zwei Vorbereitungs Touren bei Bad Kreuznach ausgedacht. Die erste fand heute statt.

Der Camino beginnt.

Es ging zuerst durch die Stadt Bad Kreuznach, immer Berg hoch über den Panorama Weg zur Klassik Tour. Diese führte um den Rotenfels herum. Er leuchtete mal im Steinbruch und mal von der Anhöhe herab. Wir stiegen auf teilweise unbequemen Wegen nach oben .

Anstrengend

Fast 350 Höhenmeter galt es zu überwinden. Immer wieder gab es Bänke, die uns zum Ausruhen einluden. Wir nutzen sie auch als Lohn für unsere Anstrengungen. Es waren immer wieder sehr schöne Rund-Blicke ,mal in das Nahetal, mal auf Bad Kreuznach. 16 km wurden es am Ende.

Viel zu sehen.
Überall Wein

Anreise nach Bad Kreuznach

Mittwoch, 8. April 2026

Ich hatte die kühne Idee mit der Deutschen Bahn zu fahren und wiederErwarten hat alles gut geklappt. Der ICE war sogar 20 Minuten zu früh da. Die Reise verlief ohne Zwischenfälle und irgendwelchen Abenteuer. Die Fahrgastzusammensetzung hat sich etwas verändert. Viele Sprachen schwirren durcheinander und es ist wärmer als in Ostdeutschland.

Bei Familie Gericke angekommen, ging es dann gleich durch einen Weinberg. An manchen Stellen wurde sogar Raps dazwischen gesät. Soweit das Auge schweift, gibt es Weinberge. Getrunken habe ich aber ein alkoholfreies Bier.

Ein Highlight, wenn wir eine Komoot unternommen hätten, wäre das blaue Haus.

Am Zaun hängen Kunstwerke und standen Skulpturen. Alle waren sehr sehenswert und eine echte Überraschung.

Wildbienen-Tour mit dem Fahrrad durch den Naturpark Niederlausitzer Landrücken


10.5.2025 Wanninchen Höllberghof Pießig
Wilde Bienen in einer wilden Landschaft, so das Thema im Natur-Erlebniszentrum Wanninchen. Hier auf dem großen Gelände, welches man nach Eintritt-Bezahlung auch besuchen kann, sind verschiedene Themen des Naturschutzes dargestellt, zum Beispiel aber auch verschwundene Orte, denn die Braunkohle war ja hier ein großes Thema.

Im Naturzentrum Wanninchen gibt es Vieles zu entdecken.


Zwei Insektenhotels künden von einem weiterem Angebot für die wilden Bienen .
Leider gibt es unterwegs sehr wenig für die Wild-Bienen sonst noch zu sehen.

Hier steckt viel Mühe din.

Die Wild-Bienenburgen sind wirklich elf schöne Leuchttürme, mehr nicht.
Oft gibt es nur noch Wiesen kurz geschoren ,selten irgendwelche Gehölze ,wo es Blüten gibt. Mähroboter und kleine Obstplantagen wechseln sich ab.

Sehr informative Tafeln helfen beim Verständnis.

Kleine Gemüsefelder sucht man vergebens, dafür findet man riesengroße Monokulturen ,meist Raps.


Na klar gibt es dann immer weniger von diesen Wildbienen.
Ergänzt werden die neugestalteten Bienenburgen durch Sitz und Rastplätze, die wunderbar aus Holz gestaltet sind.

An allen Wildbienen Burgen befinden sich rustikale Rastplätze.


Zum Schluss noch was Positives:
Man kann nicht meckern ,tatsächlich gibt es in ganz seltenen Fällen doch noch einen Blühstreifen, ob gewollt oder ungewollt, das sei mal dahingestellt.

Ein seltener Anblick

Hier kommt die Idee der Bienenburgen in der Niederlausitz her.

Auf der Suche nach Wildbienen


Fahrradtour durch den Naturpark Niederlausitzer Heide
9.5.2025 Bad Liebenwerda Maasdorf Waldhufe Lugau Rückersdorf

In Brandenburg gibt es viele Themen Radwege. Einer davon ist der Wild- Bienenradweg im Süden von Brandenburg, auf dessen Spuren begebe ich mich heute und morgen.

Vorbildliche Radwegeplanung.


Die ersten Wildbienen habe ich habe ich entdeckt auf der Streuobstwiese Maasdorf. Hier steht eine der zehn Wildbienen Burgen. Diese Bienenburg ist recht komplex und gut besucht. Ein schönes Beispiel für guten Naturschutz. Besonders schön ist das Maasdorfer Wildbienen und Insektenhotel. Eine Gruppe von engagierten Kindern und Jugendlichen hat diesen besonderen Ort gestaltet. Die ganze Streuobstwiese ist ein einziger Hingucker und wunderbar gestaltet. Man muss sie nur finden.

Noch sind Vandalismusschäden selten.


Lässt man sich von schon ausgezeichneten Radwegen leiten, kommt man an sehr schönen Feldern, Wiesen und Baumalleen vorbei. Es ist eine Freude hier zu fahren.

Auf vielen Abschnitten ist der Radweg vorbildlich, nur selten gibt es Wurzelschäden.


Die Bürgerwiese Waldhufe im essbaren Naturpark ist auch ein besonderes Erlebnis. Große Obstbäume lachen einen entgegen. Sie hängen jetzt schon voller grüner Kirschen. Schade ich bin ein oder zwei Monate zu früh. Auch hier zeigt sich dass das Geld vernünftig ausgegeben worden ist. Der Förderverein Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft hat mit Unterstützung der Sparkassen Stiftung und vor allem der Naturpark Partner Kerngehäuse haben hier ein schöne Arbeit geleistet. Wunderbar.

Sehr schön angelegtes Gelände.


Erschreckend, wie viel Wahrheit auf diesen vielen Tafeln vorhanden ist. Es ist Wahnsinn, wie wir hat die Natur selber zerstören? So ein bisschen Himmelreich für die Wildbienen ist einfach nicht möglich. Schade um die Menschheit und um die Wildbienen natürlich auch.

Jeder Standort hat sein spezielles Thema.


Die Wild-Bienenburgen werden sogar angenommen. Hier ist ein reges Treiben, ein reges ein und ausfliegen. Es sind zwar jetzt nicht hunderte, aber doch einige, die sich hier in der Bienenburg wohl fühlen.

Eine Wildbienen-Burg

Die Sonneninsel Gotland

Die Sonne schien tatsächlich auf Gotland sieben Tage waren wir hier zu Gast gewesen. Nirgends waren wir ganz allein.

Auch Kreuzfahrer sind gern hier.

Die Insel ist voll in Touristen Hand, aber meistens schwedische Touristen. Mit einer Ausnahme. Visby ist voll in der Hand von Kreuzfahrt Touristen.

Tolle Strände

Die Insel hat auch schöne Sandstrände zu bieten, Baden ist also kein Problem. Fahrradfahren ist auf Gotland auch möglich,aber nicht so schön wie in Süd Schweden. Radwege sind eher selten .

Normale Strasse

Selten sind auch Tiere. Nur einmal haben wir so richtig viele Schafe gesehen.

Die Fahne von Gotland
Das wünscht sich Michaela zu Weihnachten.