Wiedersehen mit Warschau

8.6.2026

Die Weichsel

Schon häufig war ich in Warschau gewesen. Dieses Mal wieder mit dem Fahrrad.

Einige Bekannte, wie das Schloss und die Altstadt mit dem Markt, besuchte ich ebenso wie Neues, zum Beispiel den Sächsischen Garten.

Er beinhaltet heute das Grab des Unbekannten Soldaten und einen schönen Park mit vielen Sandsteinfiguren.

2025 begannen die archäologischen Untersuchungen, vielleicht kann man in ein zwei Jahren das sächsische Palais besuchen.

Ein Besuch im Neon-Museum im Kultur-Palast rundete das Wiedersehen in Warschau ab.

Ein besonders schöner Radweg führte mich zum Chopin Denkmal und wieder raus aus der Stadt.

Praga in Warschau- ein Geheimtipp ?

7.6.2026

Nachdem ich unseren Campingplatz in Warschau erreicht hatte, beschloss ich, Praga, die Stadt am rechten Weichselufer, zu erkunden. 17 km ging es stadteinwärts, um diese Schönheit zu entdecken.

Zuerst startete ich bei einem schönen Stückkuchen und einer Tasse Kaffee, um anschließend den Kunstmarkt zu erobern, für meine Enkelin war da etwas Schönes dabei.

Aus einer alten Wodkafabrik hatte man ein schönes Einkaufscenter erschaffen. Aber am Sonntag waren alle Geschäfte in Polen geschlossen.

So suchte ich weitere Attraktionen, wie zum Beispiel die uliza Mala in der viele polnische Kriegsfilme gedreht worden sind.

Filmaufnahmen

Über eine spektakuläre Fahrrad und Fussgänger-Brücke besuchte ich einen Streetfoodmarkt in einem alten E-Werk, um noch etwas Kleines zu essen. Nochmals 17 km zum Wohnwagen zurück schlief ich entspannt und ruhig ein.

Super Brücke

Auf der Suche nach dem Nationalpark

6.6.2026

Angekündigt als Amazonas Polens freute ich mich auf viel Wasser. Doch schon vorne weg. Wasser war Mangelware, das wird sich noch einmal bitter rächen. Die Narew war sehr geschrumpft.

Der Green Velo führte immer an der Autobahn entlang. Es war ein guter Weg, aber mehr auch nicht. Ich bog dann ein in Richtung des Narew Nationalparks und freuten mich auf Aussichtspunkte, die ich aber nicht fand. Ich freute mich auf drei bewegliche Brücken, die ich fand, aber die nicht fahren konnten, weil das Wasser fehlte.

Völlig nutzlos

Oh Gott, was jetzt, eine kurze Panikattacke .Bei mir führte das am Ende zu einem Umbogen von von 35 km. Ich haben es geschafft. Es wurde meine Königsetappe 78 Kilometer, aber den Amazonas haben ich nicht gefunden.

Narew Nationalpark

Wo der Green Velo am grünsten ist

4.6. 2026

Der Bialowieza Nationalpark lebt von seinen Wisenten. Ich besuchte deshalb als erstes ein Wisent- Schutzreservat. Zwei Prachtexemplare kauten vor meinen Augen in aller Gemütlichkeit Gras.

Die anschließende Fahrradtour durch den Wald zeigte mir einen naturnahen Wald.

Tiere habe ich natürlich keine gesehen, aber dafür ein sehr schönes Restaurant im nahe gelegenen Dorf. Fronleichnam zeigte sich auch von seiner bunten Seite.

Tour der Toleranz bei Wlodowa

2.6.2026

Nach einem kleinen Regenschauer ging es vom Campingplatz los in Richtung Sobibor. Dieser Ort ist bekannt durch das Vernichtungslager . Dort gibt es seit 2013 ein Museum, welches ich besuchte .

Danach ging es Richtungdes Flusses Bug an der ukrainischen Grenze über Felder und durch Sandwege weiter in die Stadt Wlodoawo, der Stadt der drei Kulturen.

Diese Stadt überraschte durch eine katholische Kirche, eine russische orthodoxe Kirche und zwei Synagogen, die als Museum umgebaut worden sind.

Ein Museum

Im Museum befindet sich die große Synagoge, die durch einen großen Thoraschrein Besucher überrascht. Außerdem gab es Kunstausstellungen in diesem Museum zu entdecken. Das ganze Museum zeichnete sich durch viele interaktive Möglichkeiten und sehr hohe Anschaulichkeit aus. Es war eine Überraschung gewesen.

Kunst

Der Green Velo an der Weichsel

27.5.2026

Die Green-Velo-Bank in Sandomierz hatte es mir schon vor fünf Jahren angetan.

Hier wurde die Idee geboren, den Green Velo einmal zu fahren. Ich radle ihn nicht als eine zusammenhängende Strecke, sondern immer kleine Kreise, so auch heute. Er führte von Sandomierz nach Tarnobzreg.

Beide Städte haben ihre Renaissancebauten. Aber das Highlight waren unterwegs die vielen Obstplantagen. Immer wieder kam eine kleine oder auch eine mittelgroße Plantage mit Birnen, Sauerkirschen und Himbeeren.

Obst ohne Ende

Wildbienen-Tour mit dem Fahrrad durch den Naturpark Niederlausitzer Landrücken


10.5.2025 Wanninchen Höllberghof Pießig
Wilde Bienen in einer wilden Landschaft, so das Thema im Natur-Erlebniszentrum Wanninchen. Hier auf dem großen Gelände, welches man nach Eintritt-Bezahlung auch besuchen kann, sind verschiedene Themen des Naturschutzes dargestellt, zum Beispiel aber auch verschwundene Orte, denn die Braunkohle war ja hier ein großes Thema.

Im Naturzentrum Wanninchen gibt es Vieles zu entdecken.


Zwei Insektenhotels künden von einem weiterem Angebot für die wilden Bienen .
Leider gibt es unterwegs sehr wenig für die Wild-Bienen sonst noch zu sehen.

Hier steckt viel Mühe din.

Die Wild-Bienenburgen sind wirklich elf schöne Leuchttürme, mehr nicht.
Oft gibt es nur noch Wiesen kurz geschoren ,selten irgendwelche Gehölze ,wo es Blüten gibt. Mähroboter und kleine Obstplantagen wechseln sich ab.

Sehr informative Tafeln helfen beim Verständnis.

Kleine Gemüsefelder sucht man vergebens, dafür findet man riesengroße Monokulturen ,meist Raps.


Na klar gibt es dann immer weniger von diesen Wildbienen.
Ergänzt werden die neugestalteten Bienenburgen durch Sitz und Rastplätze, die wunderbar aus Holz gestaltet sind.

An allen Wildbienen Burgen befinden sich rustikale Rastplätze.


Zum Schluss noch was Positives:
Man kann nicht meckern ,tatsächlich gibt es in ganz seltenen Fällen doch noch einen Blühstreifen, ob gewollt oder ungewollt, das sei mal dahingestellt.

Ein seltener Anblick

Hier kommt die Idee der Bienenburgen in der Niederlausitz her.

Auf der Suche nach Wildbienen


Fahrradtour durch den Naturpark Niederlausitzer Heide
9.5.2025 Bad Liebenwerda Maasdorf Waldhufe Lugau Rückersdorf

In Brandenburg gibt es viele Themen Radwege. Einer davon ist der Wild- Bienenradweg im Süden von Brandenburg, auf dessen Spuren begebe ich mich heute und morgen.

Vorbildliche Radwegeplanung.


Die ersten Wildbienen habe ich habe ich entdeckt auf der Streuobstwiese Maasdorf. Hier steht eine der zehn Wildbienen Burgen. Diese Bienenburg ist recht komplex und gut besucht. Ein schönes Beispiel für guten Naturschutz. Besonders schön ist das Maasdorfer Wildbienen und Insektenhotel. Eine Gruppe von engagierten Kindern und Jugendlichen hat diesen besonderen Ort gestaltet. Die ganze Streuobstwiese ist ein einziger Hingucker und wunderbar gestaltet. Man muss sie nur finden.

Noch sind Vandalismusschäden selten.


Lässt man sich von schon ausgezeichneten Radwegen leiten, kommt man an sehr schönen Feldern, Wiesen und Baumalleen vorbei. Es ist eine Freude hier zu fahren.

Auf vielen Abschnitten ist der Radweg vorbildlich, nur selten gibt es Wurzelschäden.


Die Bürgerwiese Waldhufe im essbaren Naturpark ist auch ein besonderes Erlebnis. Große Obstbäume lachen einen entgegen. Sie hängen jetzt schon voller grüner Kirschen. Schade ich bin ein oder zwei Monate zu früh. Auch hier zeigt sich dass das Geld vernünftig ausgegeben worden ist. Der Förderverein Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft hat mit Unterstützung der Sparkassen Stiftung und vor allem der Naturpark Partner Kerngehäuse haben hier ein schöne Arbeit geleistet. Wunderbar.

Sehr schön angelegtes Gelände.


Erschreckend, wie viel Wahrheit auf diesen vielen Tafeln vorhanden ist. Es ist Wahnsinn, wie wir hat die Natur selber zerstören? So ein bisschen Himmelreich für die Wildbienen ist einfach nicht möglich. Schade um die Menschheit und um die Wildbienen natürlich auch.

Jeder Standort hat sein spezielles Thema.


Die Wild-Bienenburgen werden sogar angenommen. Hier ist ein reges Treiben, ein reges ein und ausfliegen. Es sind zwar jetzt nicht hunderte, aber doch einige, die sich hier in der Bienenburg wohl fühlen.

Eine Wildbienen-Burg

Die Sonneninsel Gotland

Die Sonne schien tatsächlich auf Gotland sieben Tage waren wir hier zu Gast gewesen. Nirgends waren wir ganz allein.

Auch Kreuzfahrer sind gern hier.

Die Insel ist voll in Touristen Hand, aber meistens schwedische Touristen. Mit einer Ausnahme. Visby ist voll in der Hand von Kreuzfahrt Touristen.

Tolle Strände

Die Insel hat auch schöne Sandstrände zu bieten, Baden ist also kein Problem. Fahrradfahren ist auf Gotland auch möglich,aber nicht so schön wie in Süd Schweden. Radwege sind eher selten .

Normale Strasse

Selten sind auch Tiere. Nur einmal haben wir so richtig viele Schafe gesehen.

Die Fahne von Gotland
Das wünscht sich Michaela zu Weihnachten.