Unsere erste große Womo Tour ist am Ziel Karelien angekommen.
Nach 3000 Kilometer immer noch gut gelaunt
Eine fotogene Birkenallee wird umrahmt von malerischen Seen.
Wie im Märchen
Die Fahrt quer durch Finnland zeigte uns die unendliche Weite des Landes an.
Eine von vielen Brücken
Die lebendige Hafenstadt Turku, das hölzerne Rauma und die größte Binnenstadt Skandinaviens Tampere lagen auf unserem Weg nach Karelien. Überall gab es etwas zu entdecken.
Im Lenin MuseumIn der Markthalle
Das Kloster Valamo erwies sich als ein würdiges Ziel. Das Innenleben der finnisch- orthodoxen Kirche war eine Augenweide.
Die Zarentür
Doch zum Höhepunkt des Besuches wurde der Besuch einer Kunstausstellung mit Ikonen aus vier Jahrhunderten und moderner Kunst.
Eine Woche waren wir mit den Fahrrädern , zu Fuß und mit dem Auto in der finnischen Schären unterwegs gewesen .
In Turku
Den schönsten Blick auf die Inselwelt hatten wir von der Fähre aus..
Eine kleine Schäre
Wind und Wetter waren unsere ständigen Begleiter. Der Wind war schon häufig sehr heftig und pustete die Wolken nur so umher. Mit dem Fahrrad ließ sich das Land schön erkunden. Es ging häufig hoch und runter. Das Radwegenetz ist sehr gut ausgebaut und die Radwege von bester Qualität .
Stets gut informiert Fast immer alles super
Es gab auch was zu entdecken , zum Beispiel in Turku den Botanischen Garten,die Markthalle oder den Dom .
Im TropenhausWunderbarer Ort
Aber auch in kleinen Orten gab es was zu sehen zum Beispiel die Ruhestätte der Familie Mannerheim und die Stadt aus Holz ,Rauma.
Die Grabstellen von Familie MannerheimIn Rauma ,der Stadt aus Holz
Diese kleine Inselgruppe in der Ostsee kennen doch nur die aller wenigsten. Auf unserer Wunschliste befand sich trotzdem das kleine Archipel mit den vielen Inseln.
Danke für diese Inselwelt
Eine finnische Fähre brachte uns von Schweden nach Langnäs. Es war eine wunderbare Fahrt.
Aland in Sicht
Die Insel Hauptstadt Mariehamn hat die Größe einer deutschen Kleinstadt. Das Zentrum ist sehr übersichtlich. Unübersehbar war aber das Museumsschiff Pommern. Dieser alte Segler war sehr sehenswert .
Die Pommern
Was wollten wir also auf dieser Insel?
Wünsche erfüllen
Zum Glück hatte Michaela den Wunsch, Fahrradfahren zu wollen. Und dieser Wunsch ließ sich auf der Insel sehr gut erfüllen.
Hier ist der Radweg.
Breite Radwege, Bester Asphalt, ließen die Räder nur so schnurren. Die Felsenwelt und die Ostsee waren nie weit entfernt. Eine Fahrt mit der Fahrradfähre durch die Inselwelt ließ uns die Schönheit dieser kleiner Inselgruppe noch einmal ganz anders erleben.
Wunderbar zu fahrenEine Fahrradfähre
Zu entdecken gab es neben der Natur ,einige Kirchen und auch das alte Schloss Kastelholm. Komoot führte uns immer wieder zu Loopis.
Das Schloss Kastelholm
Kein Loopis zum Kaufen
Bemerkenswert waren die sehr schönen Mitsommerbäume und die vielen Apfelplantagen.
Das Schärengebiet an der Küste MittelSchwedens reicht viele Hundert Kilometer von Süd nach Nord.
Stets die Ostsee im Blick
Die Schären sind Inseln, mal klein, mal ganz klein, mal ganz groß. Auf jeden Fall sind es viele, von viel Wasser und Natur umgeben.
Windig ist es fast immer.
Südlich von Stockholm sind es noch wenige Menschen, in Stockholm und vor allem in der näheren KüstenUmgebung der Hauptstadt sind es viele Menschen, aber noch viel mehr Autos. Bemerkenswert ist aber, dass in Schweden die Elektromobilität schon große Fortschritte gemacht hat. Fast jedes dritte Auto ist ein E-Auto, davon wiederum jedes zweite ein Tesla.
Immer was los in Stockholm.
Sehenswertes gab es in Stockholm natürlich auch vieles. Wir waren diesmal im Skansen, einer Mischung aus Freilichtmuseum und Zoo, zu Besuch und erkundeten das SommerSchloss der königlichen Familie in Drottingholm.
Schlosspark Drottningholm Eine Meilensäule im Skansen
Nicht immer gab es Radwege, in Stockholm aber sind es sehr sehr viele Radwege, manchmal sogar richtige FahrradAutobahnen.
Meist super Verbindungen
Brücken und Fähren erleichterten das Fortkommen.
Pünktlich und schnell von Schäre zu Schäre
Die viele Sonne reizte auch mich zum Baden gehen. Badestrände mal mit Sand, mal ohne Sand fanden sich immer hinter irgendeinem Felsen versteckt. Die Wasserqualität war eigentlich in Ordnung, wenn da nicht an vielen Stellen schon die Algenplage gewesen wäre . Diese vermiesen das Baden so richtig.
Die Sonne schien tatsächlich auf Gotland sieben Tage waren wir hier zu Gast gewesen. Nirgends waren wir ganz allein.
Auch Kreuzfahrer sind gern hier.
Die Insel ist voll in Touristen Hand, aber meistens schwedische Touristen. Mit einer Ausnahme. Visby ist voll in der Hand von Kreuzfahrt Touristen.
Tolle Strände
Die Insel hat auch schöne Sandstrände zu bieten, Baden ist also kein Problem. Fahrradfahren ist auf Gotland auch möglich,aber nicht so schön wie in Süd Schweden. Radwege sind eher selten .
Normale Strasse
Selten sind auch Tiere. Nur einmal haben wir so richtig viele Schafe gesehen.
Die Fahne von GotlandDas wünscht sich Michaela zu Weihnachten.
Die Fahrt mit der Fähre war noch eine normale Fahrt wie viele in Schweden.
Auf nach Farö
Die Anzahl der Autos und der Wohnmobile ,auch die derFahrräder haben abgenommen. Fahrradwege sind eher selten ,man muss sich wieder die Wege teilen mit Autos und allem was sonst noch fahren will oder man fährt auf kalkigen Straßen und muss sich die Straße mit wilden Tieren (Schafen oder Kühen)teilen.
Echte Katzen haben wir leider nicht gesehen.
Zu sehen auf Farö gab es neben dem Grab von Ingmar Bergman noch jede Menge mehr.
Die Ostsee war allgegenwärtig, aber ins Auge fielen die vielen Rauken, vom Wind und Wasser geschaffene Kalksteinformationen.
Alles läuft auch hier ziemlich ruhig ab hygge in Schweden genannt und bei guter Komoot Planung fand sich auch ein Kaffee mit Süßigkeiten, aber Achtung, zwei süße Teilchen elf Euro. Dafür war der Kaffee gratis.
Es ist eine Freude, in Schweden Fahrradfahren zu dürfen. Die Fahrradwege sind breit umfangreich und haben fast keine Schäden. Aufgefallen ist uns, dass es kaum E-Bike gibt. Viele fahren noch mit alten Fahrrädern herum. Es gibt sogar einen Re Bike Laden in dem alte Fahrräder aufgemotzt werden.
Sehr viele alte Fahrräder
Am außergewöhnlichsten ist aber, dass Autofahrer konsequent immer Rücksicht nehmen auf Fahrradfahrer, das ist für den Fahrradfahrer angenehm für den Autofahrer anstrengend. Insgesamt ist es ein sehr entspanntes Fahrradfahren.
Südlich von MalmöSchweden hat uns Mega überrascht.