Klassische Vitaltour über den Rotenfels 

9. April 2026,

Jürgen und ich wollen ja gemeinsam auf den Camino laufen, so dass eine Vorbereitung nicht die schlechteste Idee ist. Dazu haben wir uns zwei Vorbereitungs Touren bei Bad Kreuznach ausgedacht. Die erste fand heute statt.

Der Camino beginnt.

Es ging zuerst durch die Stadt Bad Kreuznach, immer Berg hoch über den Panorama Weg zur Klassik Tour. Diese führte um den Rotenfels herum. Er leuchtete mal im Steinbruch und mal von der Anhöhe herab. Wir stiegen auf teilweise unbequemen Wegen nach oben .

Anstrengend

Fast 350 Höhenmeter galt es zu überwinden. Immer wieder gab es Bänke, die uns zum Ausruhen einluden. Wir nutzen sie auch als Lohn für unsere Anstrengungen. Es waren immer wieder sehr schöne Rund-Blicke ,mal in das Nahetal, mal auf Bad Kreuznach. 16 km wurden es am Ende.

Viel zu sehen.
Überall Wein

Anreise nach Bad Kreuznach

Mittwoch, 8. April 2026

Ich hatte die kühne Idee mit der Deutschen Bahn zu fahren und wiederErwarten hat alles gut geklappt. Der ICE war sogar 20 Minuten zu früh da. Die Reise verlief ohne Zwischenfälle und irgendwelchen Abenteuer. Die Fahrgastzusammensetzung hat sich etwas verändert. Viele Sprachen schwirren durcheinander und es ist wärmer als in Ostdeutschland.

Bei Familie Gericke angekommen, ging es dann gleich durch einen Weinberg. An manchen Stellen wurde sogar Raps dazwischen gesät. Soweit das Auge schweift, gibt es Weinberge. Getrunken habe ich aber ein alkoholfreies Bier.

Ein Highlight, wenn wir eine Komoot unternommen hätten, wäre das blaue Haus.

Am Zaun hängen Kunstwerke und standen Skulpturen. Alle waren sehr sehenswert und eine echte Überraschung.

Wildbienen-Tour mit dem Fahrrad durch den Naturpark Niederlausitzer Landrücken


10.5.2025 Wanninchen Höllberghof Pießig
Wilde Bienen in einer wilden Landschaft, so das Thema im Natur-Erlebniszentrum Wanninchen. Hier auf dem großen Gelände, welches man nach Eintritt-Bezahlung auch besuchen kann, sind verschiedene Themen des Naturschutzes dargestellt, zum Beispiel aber auch verschwundene Orte, denn die Braunkohle war ja hier ein großes Thema.

Im Naturzentrum Wanninchen gibt es Vieles zu entdecken.


Zwei Insektenhotels künden von einem weiterem Angebot für die wilden Bienen .
Leider gibt es unterwegs sehr wenig für die Wild-Bienen sonst noch zu sehen.

Hier steckt viel Mühe din.

Die Wild-Bienenburgen sind wirklich elf schöne Leuchttürme, mehr nicht.
Oft gibt es nur noch Wiesen kurz geschoren ,selten irgendwelche Gehölze ,wo es Blüten gibt. Mähroboter und kleine Obstplantagen wechseln sich ab.

Sehr informative Tafeln helfen beim Verständnis.

Kleine Gemüsefelder sucht man vergebens, dafür findet man riesengroße Monokulturen ,meist Raps.


Na klar gibt es dann immer weniger von diesen Wildbienen.
Ergänzt werden die neugestalteten Bienenburgen durch Sitz und Rastplätze, die wunderbar aus Holz gestaltet sind.

An allen Wildbienen Burgen befinden sich rustikale Rastplätze.


Zum Schluss noch was Positives:
Man kann nicht meckern ,tatsächlich gibt es in ganz seltenen Fällen doch noch einen Blühstreifen, ob gewollt oder ungewollt, das sei mal dahingestellt.

Ein seltener Anblick

Hier kommt die Idee der Bienenburgen in der Niederlausitz her.

Auf der Suche nach Wildbienen


Fahrradtour durch den Naturpark Niederlausitzer Heide
9.5.2025 Bad Liebenwerda Maasdorf Waldhufe Lugau Rückersdorf

In Brandenburg gibt es viele Themen Radwege. Einer davon ist der Wild- Bienenradweg im Süden von Brandenburg, auf dessen Spuren begebe ich mich heute und morgen.

Vorbildliche Radwegeplanung.


Die ersten Wildbienen habe ich habe ich entdeckt auf der Streuobstwiese Maasdorf. Hier steht eine der zehn Wildbienen Burgen. Diese Bienenburg ist recht komplex und gut besucht. Ein schönes Beispiel für guten Naturschutz. Besonders schön ist das Maasdorfer Wildbienen und Insektenhotel. Eine Gruppe von engagierten Kindern und Jugendlichen hat diesen besonderen Ort gestaltet. Die ganze Streuobstwiese ist ein einziger Hingucker und wunderbar gestaltet. Man muss sie nur finden.

Noch sind Vandalismusschäden selten.


Lässt man sich von schon ausgezeichneten Radwegen leiten, kommt man an sehr schönen Feldern, Wiesen und Baumalleen vorbei. Es ist eine Freude hier zu fahren.

Auf vielen Abschnitten ist der Radweg vorbildlich, nur selten gibt es Wurzelschäden.


Die Bürgerwiese Waldhufe im essbaren Naturpark ist auch ein besonderes Erlebnis. Große Obstbäume lachen einen entgegen. Sie hängen jetzt schon voller grüner Kirschen. Schade ich bin ein oder zwei Monate zu früh. Auch hier zeigt sich dass das Geld vernünftig ausgegeben worden ist. Der Förderverein Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft hat mit Unterstützung der Sparkassen Stiftung und vor allem der Naturpark Partner Kerngehäuse haben hier ein schöne Arbeit geleistet. Wunderbar.

Sehr schön angelegtes Gelände.


Erschreckend, wie viel Wahrheit auf diesen vielen Tafeln vorhanden ist. Es ist Wahnsinn, wie wir hat die Natur selber zerstören? So ein bisschen Himmelreich für die Wildbienen ist einfach nicht möglich. Schade um die Menschheit und um die Wildbienen natürlich auch.

Jeder Standort hat sein spezielles Thema.


Die Wild-Bienenburgen werden sogar angenommen. Hier ist ein reges Treiben, ein reges ein und ausfliegen. Es sind zwar jetzt nicht hunderte, aber doch einige, die sich hier in der Bienenburg wohl fühlen.

Eine Wildbienen-Burg

Die Sonneninsel Gotland

Die Sonne schien tatsächlich auf Gotland sieben Tage waren wir hier zu Gast gewesen. Nirgends waren wir ganz allein.

Auch Kreuzfahrer sind gern hier.

Die Insel ist voll in Touristen Hand, aber meistens schwedische Touristen. Mit einer Ausnahme. Visby ist voll in der Hand von Kreuzfahrt Touristen.

Tolle Strände

Die Insel hat auch schöne Sandstrände zu bieten, Baden ist also kein Problem. Fahrradfahren ist auf Gotland auch möglich,aber nicht so schön wie in Süd Schweden. Radwege sind eher selten .

Normale Strasse

Selten sind auch Tiere. Nur einmal haben wir so richtig viele Schafe gesehen.

Die Fahne von Gotland
Das wünscht sich Michaela zu Weihnachten.

Farö eine besondere Insel

Die Fahrt mit der Fähre war noch eine normale Fahrt wie viele in Schweden.

Auf nach Farö

Die Anzahl der Autos und der Wohnmobile ,auch die derFahrräder haben abgenommen. Fahrradwege sind eher selten ,man muss sich wieder die Wege teilen mit Autos und allem was sonst noch fahren will oder man fährt auf kalkigen Straßen und muss sich die Straße mit wilden Tieren (Schafen oder Kühen)teilen.

Echte Katzen haben wir leider nicht gesehen.

Zu sehen auf Farö gab es neben dem Grab von Ingmar Bergman noch jede Menge mehr.

Die Ostsee war allgegenwärtig, aber ins Auge fielen die vielen Rauken, vom Wind und Wasser geschaffene Kalksteinformationen.

Alles läuft auch hier ziemlich ruhig ab hygge in Schweden genannt und bei guter Komoot Planung fand sich auch ein Kaffee mit Süßigkeiten, aber Achtung, zwei süße Teilchen elf Euro. Dafür war der Kaffee gratis.

In einer Bäckerei
Coole Idee und hat funktioniert.

Fahrrad Wunderland, Schweden?

Was erwartet uns in Schweden?

Es ist eine Freude, in Schweden Fahrradfahren zu dürfen. Die Fahrradwege sind breit umfangreich und haben fast keine Schäden. Aufgefallen ist uns, dass es kaum E-Bike gibt. Viele fahren noch mit alten Fahrrädern herum. Es gibt sogar einen Re Bike Laden in dem alte Fahrräder aufgemotzt werden.

Sehr viele alte Fahrräder

Am außergewöhnlichsten ist aber, dass Autofahrer konsequent immer Rücksicht nehmen auf Fahrradfahrer, das ist für den Fahrradfahrer angenehm für den Autofahrer anstrengend. Insgesamt ist es ein sehr entspanntes Fahrradfahren.

Südlich von Malmö
Schweden hat uns Mega überrascht.

Unerwartete Strapazen am Beginn des Elberadweges

Erster Tag 26. Mai 2024

Von Spindlermühle nach Königinhof

Nach den Gesetzen der Physik fließt Wasser immer abwärts. Heute haben wir gemerkt. Radwege an Flüssen unterliegen diesen Gesetzen nicht. Die ersten Kilometer rollten die Räder wie von allein. Je weiter die Elbe dann bergab plätschert, verlässt der Radweg den Fluss, und man kommt sich vor wie auf einer Bergtour. Einzig die Landschaft hat Mitleid mit uns und entschädigt uns ein wenig für die Strapazen .

Am Ortseingang von Dvur Kralove erwartet uns ein Safaripark, der ihn nicht kennt. Selbst schuld er ist der größte seiner Art in Europa .Im Traktor oder im PKW sitzend darf man durchfahren ,mit dem Rad nicht .Wer hat denn so etwas beschlossen ,die Löwen waren es mit Sicherheit nicht.

Ziel der Pilgerreise

02.06.und 03.06.2023 Zu Fuß zu den sieben Pilgerkirchen in Rom
Unsere Pilgerreise nach Rom sollte mit dem Besuch der sieben Pilgerkirchen ihren Abschluss finden.

Die Wallfahrt der sieben Pilgerkirchen in Rom wurde 1551 n. Chr. von dem Priester Filippo Neri initiiert, der diesen Weg am Ende seiner Gottesdienste allein oder in Begleitung einiger seiner Gläubigen zu gehen pflegte. An einem Tag ist diese Tour heute aber selbst mit Unterstützung der öffentlichen Verkehrsmittel nicht zu schaffen, da man sich zum Teil lange anstellen muss, um Einlass in die Kirche zu erhalten (Petersdom) oder die Kirchen sind in der Zeit von 12.00 Uhr bis 15.30 Uhr geschlossen.


Wir haben es in zwei Tagen realisieren können, alle sieben Pilgerkirchen zu besuchen und sechs Stempel zu bekommen. Es war bei sommerlicher Hitze anstrengend genug, denn so ganz ohne Fußmarsch geht es auch heute nicht.
Hauptziel der Wallfahrt der sieben Pilgerkirchen in Rom ist natürlich der Petersdom. Hierher kommen die Gläubigen, um das Grab des heiligen Petrus, des ersten Papstes der Geschichte, zu ehren und zu besuchen, das sich in den Vatikanischen Grotten befindet.


Hier erhielten wir auch unsere Pilgerurkunde ausgehändigt, ganz unspektakulär bei den Garderoben und Toiletten, an der Außenseite des Domes – hatten wir uns auch etwas anders vorgestellt.



Und natürlich muss an dieser Stelle auch die Laterankirche, auch als „Mutter aller Kirchen“ bekannt, Erwähnung finden. Diese Basilika, die zwischen 311 und 312 n. Chr. erbaut wurde, ist die älteste der Welt und beherbergt eines der berühmtesten Fresken von Giotto sowie einige wunderschöne byzantinische Mosaike.

Weiterhin besuchten wir noch die Basilika San Sebastiano Fuori le Mura, die Basilika Santa Croce in Gerusalemme, die Basilika San Lorenzo Fuori le Mura und die Basilika Santa Maria Maggiore.

Am Ziel unserer Pilgerwünsche


01.06.2023 Ankunft in Rom
Mit einem letzten Foto vor dem Stadttor verabschiedeten wir uns von Campagnano di Roma und es ging auf asphaltierten Wegen immer auf und ab Richtung Rom.


Bald trafen wir auch wieder auf unsere altbekannte Via Francigena. Diesmal präsentierte sie sich aber in einem besseren Zustand, fester Untergrund und manchmal sogar asphaltiert. Kurz vor Formello, im Parco Regionale die Veio, kreuzten plötzlich Pferde unseren Weg. Offensichtlich waren sie aber nicht nach Rom unterwegs.


Schon auf der Strecke bemerkten wir die großen mit römischen Zahlen versehenen Holzkreuze, die auf Kreuzwegstationen hindeuteten.

Am Ende dieses Kreuzweges befand sich die Pilgerkirche Santuario del Sorbo, in der wir auch einen Timbro (einen Stempel) in unseren Pilgerausweis drücken konnten.


Ein Ortseingangsschild passierten wir leider nicht, irgendwann waren wir plötzlich in einem der vielen Vororte von Rom. Der Verkehr nahm zu, zum Glück fanden wir aber einen Radweg, der uns über mehrere Kilometer den Tiber entlang sicher ins Zentrum von Rom führte.

Nach 54 Km und 470 Höhenmetern war es dann endlich geschafft, wir standen mitten unter den vielen anderen Pilgern und Touristen auf dem Petersplatz in Rom und konnten unsere Zielfotos schießen.

Die Poststelle auf dem Platz verweigerte uns einen Stempel und verwies auf den Dom und die Menschenschlange, die wartend auf Einlass hoffte. Da werden wir uns noch einreihen müssen, um unsere Pilgerurkunden abzuholen. Vorher gilt es aber noch, die 7 Pilgerkirchen aufzusuchen.