Farö eine besondere Insel

Die Fahrt mit der Fähre war noch eine normale Fahrt wie viele in Schweden.

Auf nach Farö

Die Anzahl der Autos und der Wohnmobile ,auch die derFahrräder haben abgenommen. Fahrradwege sind eher selten ,man muss sich wieder die Wege teilen mit Autos und allem was sonst noch fahren will oder man fährt auf kalkigen Straßen und muss sich die Straße mit wilden Tieren (Schafen oder Kühen)teilen.

Echte Katzen haben wir leider nicht gesehen.

Zu sehen auf Farö gab es neben dem Grab von Ingmar Bergman noch jede Menge mehr.

Die Ostsee war allgegenwärtig, aber ins Auge fielen die vielen Rauken, vom Wind und Wasser geschaffene Kalksteinformationen.

Alles läuft auch hier ziemlich ruhig ab hygge in Schweden genannt und bei guter Komoot Planung fand sich auch ein Kaffee mit Süßigkeiten, aber Achtung, zwei süße Teilchen elf Euro. Dafür war der Kaffee gratis.

In einer Bäckerei
Coole Idee und hat funktioniert.

Öland ist kein Ödland

Eine Woche auf dieser Sonneninsel Öland ist schnell vergangen. Sonne über Sonne.

Unsere Fahrräder konnten wir an allen Tagen nutzen. Es gibt die unterschiedlichsten Radwege, der schönste ist der Küstenweg an der Westküste Öland.

An der Westküste

Wir fuhren durch sehr abwechslungsreiche Landschaften und betrachteten die ulkigsten Verkehrsschilder

Die Straße 136 ist fürs Fahrradfahren völlig ungeeignet.

Die 136 ist stark befahren

Touristisches wie den langen Erik oder auch Königliches wie den Schlosspark in Solliden waren schöne Ziele.

Auf dieser Ferieninsel sollte man auch baden können. An der Westküste ging das eher weniger ,aber an der Ostküste gab es Kilometer lange Sandstrände.

Vor dem königlichen Tor

Besonders gefallen haben uns auf Öland die Naturprodukte. Bier wird hier genauso gebraut wie Milch gezapft werden kann.

Eine kleine Brauerei
Eine Milchtankstelle

Öland ist also zurecht eine Ferieninsel nicht nur für Fahrrad- und Womo Fahrer.

Loppis, Windmühlen und Erdbeeren sind auch Höhepunkte bei einem Besuch auf dieser schwedischen Insel.

Loppis an jeder Ecke
Überall zu finden
Schmecken super

Fahrrad Wunderland, Schweden?

Was erwartet uns in Schweden?

Es ist eine Freude, in Schweden Fahrradfahren zu dürfen. Die Fahrradwege sind breit umfangreich und haben fast keine Schäden. Aufgefallen ist uns, dass es kaum E-Bike gibt. Viele fahren noch mit alten Fahrrädern herum. Es gibt sogar einen Re Bike Laden in dem alte Fahrräder aufgemotzt werden.

Sehr viele alte Fahrräder

Am außergewöhnlichsten ist aber, dass Autofahrer konsequent immer Rücksicht nehmen auf Fahrradfahrer, das ist für den Fahrradfahrer angenehm für den Autofahrer anstrengend. Insgesamt ist es ein sehr entspanntes Fahrradfahren.

Südlich von Malmö
Schweden hat uns Mega überrascht.

Überraschendes in Polen

Ja, nun ist es soweit ,der wohl letzter Abschnitt meines Lebens beginnt mit einer Reise quer durch Polen. Unsere gemeinsame Planung im Rentensein soll uns nach Schweden, Finnland und noch weiterführen.

Mit einem Wohnmobil, Ehefrau und zwei Fahrrädern.

Schon die ersten Etappen in Polen brachten überraschendes hervor. Am ersten Übernachtungsort standen wir neben drei Jurten. Was macht die Mongolei hier, habe ich als erstes gedacht. Natürlich dient sie dem Tourismus.

Unsere Hexi ist noch nicht in der Mongolei angekommen.

Als zweite Überraschung in Polen standen wir nahe Stettin !! vor einem Weinberg. Dieses nördliche Weingebiet existierte tatsächlich, es gibt sogar eine Kelterei, die sich zu lohnen scheint. Eine große Baustelle zeugt davon. Der Weißwein war hervorragend,es gab sogar Quevri und Rotwein.

Die neue Winnica Kojda
Goldgelber Quevri aus Polen

Ganz nebenbei sind wir auch die erste Fahrradrunde gefahren.

Unsere erste Radtour in Polen.

Es lebe Schengen

Vor Bad Schandau erreichten wir die Grenze. Einige Pfosten mit Staatswappen auf dem Weg. Das war’s. Ich überquerte die Grenze mehrfach aus Freude. Jahrelang habe ich zu DDR Zeiten im Monat die Grenze überschritten. Immer diese lästigen Grenzkontrollen. Aber als guter DDR Bürger habe ich nichts geschmuggelt. Zumindest nichts, was größer war als ein Öl Radiator von normaler Heizkörpergröße. Heute muss ich nicht mehr schmuggeln.

Grenze ohne Kontrolle
Der grenzwütige Günter
Hrensko im Wasser

Es war nicht alles gut, aber vieles

Der tschechische Teil des ElbeRadweges liegt hinter uns .Noch etwa 10 km dann sind wir in Deutschland. Die Eindrücke sind zwei geteilt. Vorsichtig ausgedrückt, wer sein Fahrrad nicht schmutzig machen will, sollte den Abschnitt von der Spindler Mühle nach Melnik nicht fahren und seine Tour in Prag beginnen. Ab Melnik ist der Elbe Radweg mehr etwas für Weicheier. Was mich an der gesamten Strecke begeisterte, sind die vielfältige Landschaft und die alten Städte ,deren Zentren bei der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg der Zerstörung entgangen sind. Da hat sich die Tour allein schon gelohnt.

Die 2 war unser Wegweiser
Knallhart
Decin und sein Zentrum
Günter freut sich auf seine Gulatschen

Am Ort des Verbrechens

2.Juni 2024

Heute stand nur ein kleiner Ausflug auf dem Plan, umso bedeutender war das Ziel : Theresienstadt. Vieles erinnerte mich an die Zeit, als hier der Massenmord zu Hause war . Am meisten beeindruckte mich ein Gedenkstein am Radweg . Hier wurden an einem Tag im Jahre 1943 22.000 Menschen ermordet und die Leichen in den Fluss geworfen. So etwas ist heute unmöglich, oder?

Zum Gedenken
Steine über Steine
Irrer Ort
Und heute?
Ohre und Elbe

Wenn wir durch sind, sind wir durch

1.Juni 2024

Von Melnik nach Litomerice

Zur heutigen Tour meinte Gundolf, wenn wir durch sind, sind wir durch also am Ziel. Ich stimme dem zu meinte aber etwas ganz anderes. Wenn wir durch sind, sind wir durch und haben keinen trockenen Faden mehr am Leib. Ja ich erlebte heute meinen  ersten kompletten Regentag auf dem Elbe Radweg . Während sich Gundolf am Regen erfreute, hätte ich gern auf diesen Tag verzichtet. Am Ende hatten wir aber beide recht, wir kommen gut durch und ich war durch .

Unsere Verkleidung
Waren nur kleine Pfützen
Regen und immer wieder Regen
Endspurt
Ziel war Litomerice
Nicht der goldene Hirsch

Idylle und Frust

31.Mai 2024

Von Nymburk nach Melnik

Die Elbe und der Elberadweg sind ein Wechselbad der Gefühle .Viele Wurzel Schäden, Frust aber ein Blick auf die Elbe entschädigt für die erlittenen Qualen auf dem Sattel 

So ein Elend

. Weiter ginges nach Melnik .Selbst die Erfinder des Radweges haben eine 2A erfunden, denn der normale Radweg ist nicht gut befahrbar. An manchen Stellen ist der Radweg eine Idylle. An vielen Stellen ist es nur noch Frust hier zu fahren. Höhepunkt des Frustes waren die 4 km Bundesstraße kurz vor Melnik.

Die Rettung

Zu sehen gab es an Sehenswürdigkeiten nur eine schöne Kapelle, mitten im Wald und geschützt  von Drachenzähnen . 

Auch Günter kommt nicht durch.
Auch das gab es.