Pilgern in Corona-Zeiten

6.Tag 23.07.2020 Naumburg-Erfurt 70 Kilometer

Vor dem Start nach Erfurt stand der Besuch des Naumburger Doms und der Fotoausstellung „Uta trifft Nina“ auf dem Programm.

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Für Pilger ist der Eintritt kostenlos.

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Corona ist überall gegenwärtig, in der Außenwerbung und auch im Hauptschiff des Klosters. Die Fahrt nach Erfurt ist anstrengend aufgrund der Anstiege (550 Höhenmeter!),

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aber auch aufgrund der Streckenführung laut Pilgerweg. Es geht durch kleine Ortschaften, ohne Konsum, Bäcker oder Gaststätte. Wer nicht vorgesorgt hat, der hat das Nachsehen und kann erst ab Eckartsberga oder Buttelstedt auf Pausenversorgung hoffen.

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Pilgerfahrt in Sachsen-Anhalt

5.Tag 22.07.2020  Kleinliebenau Naumburg 60 Kilometer

+ 30 Kilometer Selben Kleinliebenau

Auch die Strecke von  Leipzig nach Naumburg durch Sachsen-Anhalt stellte uns immer wieder vor die Frage Pilgerweg oder Bundesstraße?

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Am Ende haben wir uns meist für den Pilgerweg entschieden, denn er führt an interessante Wegmarken und Kulturdenkmäler vorbei, die es Wert sind, genauer in Augenschein genommen zu werden,

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wie z. B. die Holzstele am Wallendorfer See oder die St. Thomae Cantuariensis in Merseburg, die auf die Paulina von Schraplau verweist, die erste Santiagopilgerin Mitteldeutschlands.

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Leipziger Überraschungen

4.Tag 21.07.2020 Strehla Leipzig 70 Km + 20 KM

Die Gegend um Leipzig ist flach, denkt man,

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auch ist der Pilgerweg nicht immer für Fahrradfahrer geeignet und so erschweren Sand und Steine das Vorwärtskommen.

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Kleine Mittel und kleine Pausen in den umliegenden Schlossgärten  z.B.: Lampertswalde sind der Schlüssel zum Erfolg.

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Tipp: Wenn man beim Zielpunkt Nikolaikirche Leipzig keinen Stempel bekommt, da niemand vor Ort ist, einfach zum Shop der Thomaskirche weiter pilgern und dort zum Ausgleich zwei Stempel erhalten. Stempel gibt es übrigens nicht nur in den Kirchen, Pilgerunterkünften und Pfarreien, sondern auch an Stempelstellen am Wegesrand, wie z.B. an der Stempelstelle Liebschützberg (www.der-liebschuetzberg.de).

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Im Zeichen der Muschel

3.Tag 20.07.2020 82 Kilometer Panschwitz Kuckau- Strehla 4.36 Stunden Fahrt

Pilgern war nicht nur in längst vergangenen Zeiten eine körperlich sehr anstrengende Tortur.

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Auch heutzutage mit dem Fahrrad ist die Pilgerroute entlang der Via Regia keine Spazierfahrt.

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Pausen müssen fest eingeplant werden, will man das Ziel gesund erreichen.

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Erste heiße Etappe

2.Tag 19.07.2020 Görlitz-Panschwitz-Kuckau 70 Kilometer 3.45 Fahrtzeit

Start in Görlitz am Punkt 0; Selfie mit Gundolf und los geht es, mal auf dem Pilgerweg, mal auf Radwegen, mal auf Bundesstraßen, aber immer bergauf und bergab dem Kloster St. Marienstern in Panschwitz-Kuckau entgegen.

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Halt am Millenniumsdenkmal. Das Denkmal der Heiligen Cyrill und Methodius zieht viele Menschen an, auch uns.

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Die alte Handelsstraße, die über diese Anhöhe führte, ermöglichte einst den Kulturaustausch unter den Völkern Europas. Das Denkmal will dazu aufrufen, uns auf den Weg zu machen zu einem geeinten Europa und den christlichen Glauben auch im dritten Jahrtausend zu bekennen.

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Wir sind auf Pilgertour

1.Tag 18.07.2020 Fotos und Texte von Jürgen Gericke und Gundolf Schmidt

Ankunft in Görlitz nach Megastau, 2,5 Stunden. Unterkunft im Gebäude des CVJM. Sprüche im Wandkalender unseres Zimmers.

Reisen ist die Sehnsucht nach Leben.“

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Das Geheimnis des Vorwärtskommens besteht darin, den ersten Schritt zu tun.“ Mark Twain

Kein Tag hat genug Zeit, aber jeden Tag sollten wir uns genug Zeit nehmen.“ John Donner

aaGörlitz18.07.-Tür auf zu einem neuen Weg

Es gibt Dinge, die nur du tun kannst, wie es sonst niemand könnte. Wenn du vor allem das tust, was du am besten kannst, bringst du Gott zum Lächeln.“ Max Lucado

Wir sind Gottes Schöpfung. Er hat uns in Christus Jesus neu geschaffen, damit wir die guten Taten ausführen, die er für unser Leben vorbereitet hat. (Das schrieb Apostel Paulus an die Christen in Ephesus Kapitel 2, Vers 10)

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