30.05.2023 Arrivederci Toskana!
Heute ging es zunächst in die benachbarte Stadt Pitigliano, der großen Schwester von Sorano. Pitigliano gehört zu den schönsten Orten Italiens und ist ein beliebtes Touristenziel, aber nicht überlaufen. Wie Sorano, liegt die Stadt im südlichen Teil der Toskana, nahe der Nachbarregion Latium. Spektakulär zeigt sich diese kleine und romantische Ortschaft vor allem aufgrund ihrer Lage auf Tuffsteinfelsen (660 m hoch).

Die mittelalterlichen Steingässchen gehören wohl sicher zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten. Wir haben unsere Räder einmal durch den alten Stadtkern geschoben und waren begeistert.

Von Pitigliano ging es weiter rauf und runter Richtung Bolsano See, einem Vulkansee von 14 Km Durchmesser. Wir hatten die Hälfte unserer Etappe, etwa 30 Km, hinter uns gebracht und gönnten uns eine Badepause am See. Erfrischt und gestärkt ging es dann zum Passo della Montagnola, wieder 639 m hoch. Nun hatten wir die Region Latium erreicht und die Toskana hinter uns gelassen.

Wir verließen die Via Cassia, um auf der Via Francigena unser Etappenziel Viterbo zu erreichen und tauschten den Asphaltbelag gegen einen Sandweg ein.

Wenige Kilometer vor Viterbo zog eine Gewitterfront auf und es zeichnete sich ab, dass wir unser Ziel wohl nicht trocken erreichen würden.

Mit der Einfahrt in die Stadt ergoss sich der Regen über uns und wir hatten Glück, dass wir unter einer Brücke Schutz suchen konnten. Da wir unsere Ankunftzeit mit 16.00 Uhr angegeben hatten, mussten wir im Dauerregen die letzten 3 Km zurücklegen, um den Schlüssel für unsere Ferienwohnung in Empfang zu nehmen.















