Zweiter Tag in Venedig 14.09.2022

Zweiter Tag in Venedig 14.09.2022
Der Plan für unseren zweiten Venedigtag sah folgendes Programm vor – 11.00 Uhr Palaco Ducale, Brückenwanderung, Altstadtbummel und Bootsfahrt zurück zur Piazza del Roma durch den Canal Grande.

Palazo Ducale

Die Eintrittskarten hatten wir wieder vorsorglich online gebucht und konnten so an der Touristenschlange vorbei den Palast ohne lange Wartezeit betreten. Der Dogenpalast ist ein Mix aus byzantinischer, gotischer und Renaissancearchitektur. Für die Ausschmückung sorgten u.a. Künstler wie Tizian, Tintoretto und Bellini.

Senatssaal

In dem Sala del Senato debattierte der Senat mit dem Dogen über Kriege, Außenpolitik und Handel.

Blick aus der Seufzerbrücke

Die Ponte dei Sospiri, auch genannt die Seufzerbrücke, ist eine der berühmtesten Brücken der Welt. Sie verbindet den Palast mit den Kerkern. Für den Namen sorgten wohl die Seufzer der Verurteilten, beim letzten Blick auf Himmel und Meer. Sie verbindet den Palast mit den Kerkern. Für den Namen sorgten wohl die Seufzer der Verurteilten, beim letzten Blick auf Himmel und Meer.

Anselm Kiefer

Im Sala dello Scrutinio überraschte uns eine düstere und überwältigende Bilderfülle, die vom Boden bis knapp unter die goldene Kassettendecke reichte. Der Maler Anselm Kiefer lässt hier u.a. den Dogenpalast, der über Jahrhunderte das Zentrum der Macht war, in Rauch und Flammen aufgehen. Der Künstler zeigt auf 800 Quadratmetern acht großformatige Senen, die aus 15 bis 20 Leinwänden zusammengesetzt und übergreifend miteinander verbunden sind. Dabei zielt er auf die Darstellung einer allgemeinen menschlichen Tragik zwischen Pionierarbeit und Verfall, Expansion und Zerstörung und stellt uns Betrachtern ein grandioses Welttheater vor Augen.
Nach der anstrengenden Tour durch den Dogenpalast standen wir wieder auf dem Markusplatz, der sich plötzlich mit Wasser füllte, das aus der Kanalisation nach oben drückte.

Landunter auf dem Markusplatz

Nach all den Eindrücken war erst einmal eine Pause in der Altstadt, in einer Gasse abseits vom Touristenrummel angesagt.

Mittagspause

Gestärkt ging es weiter durch die Altstadtviertel auf der Suche nach Fotomotiven und letzten Mitbringseln.

Überall Fotomotive

Die Rückfahrt mit dem Wasserbus Vaporetto planten wir durch den Canal Grande. Sie dauerte zwar länger als außen herum durch den Canale della Giudecca, dafür wurden uns aber wesentlich mehr Fotomotive geboten. Der Preis ist derselbe 9,50€ pro Person, man fährt aber länger und bekommt mehr zu sehen fürs Geld.

Abschied von Venezia

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