Auf ans Ende der Welt

von Santiago de Compostela nach Negreira (21km)

Der Camino nach Finesterra und Muxia ist die Verlängerung des klassischen Jakobsweges. Was diesen Camino für uns so besonders machte, war die Möglichkeit, die Reise nach dem Besuch des Apostelgrabes fortzusetzen.

Wir verließen die Altstadt von Santiago und kamen im Stadtteil San Lourenzo durch einen kleinen Wald mit mächtigen Eichen und blickten zurück auf die Kathedrale und die Altstadt.

Weiter ging es an Mauern entlang, dann durch ein Wäldchen und bergan zum Alto do Vento.

Wir passierten die Dörfchen Ventosa und Castelo und liefen die Landstraße entlang Richtung Aguapedsada. 

Die fünfblättrige blaue galizische Ochsenzunge, der treue Begleiter auf all unseren Etappen, zeigte sich auch hier am Wegesrand. 

Höhepunkt der anstrengenden Wanderung war die sehenswerte gotische Steinbrücke von Ponte Maceira, die den Fluss Tambre in elegantem auf dem Scheitelpunkt spitz zulaufendem Schwung überspannt. Von der Brücke bot sich ein schöner Blick über den Fluss und einem mittelalterlichen Anwesen.

Von dort war es nicht mehr weit bis zum Städtchen Negreira, das Ernest Hemingway in seinem Roman “Wem die Stunde schlägt” erwähnt.

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