Auf Luthersuche im Harz 15.2.2018
Auch wenn das Reformationsjahr 2017 schon wieder Geschichte ist, ist ja Martin Luther immer noch vorhanden. Und so war es zwangsläufig unvermeidlich, dass wir über Spuren des Reformators stolpern mussten.
In Goslar prangte ein riesiges Gemälde in der Kaiserpfalz und erzählte die Legende über 1521.

Im evangelischen deutschen Kaiserreich gehörte Luther in die Traditionslinie.
An Souveniren ist auch das Harzland voll von Lutherteilen. War es am Okerstausee beim Windbeutelkönig ein Luther Windbeutel, so war in Derenburg bei den Harzkristallern ein Lutherbecher gewesen.

Höhepunkt der Findung von Erinnerungsstücken zur Reformation war jedoch die Fachwerkstadt Osterwieck gewesen, hier standen an vielen Hausfassaden Lutherzitate. Und auch das Stadtwappen erinnerte stark an die Lutherrose.







Fast immer auf asphaltiertem Untergrund ging es rasch vorwärts. Nur einmal war ein Stück verwunschener alter Wald zu durchqueren. Die romanischen Dorfkirchen am Wegesrand waren leider alle geschlossen. Tafeln, die auf den Inhalt des Weges hinwiesen, fanden wir ebenso nicht. Dafür aber war der Leipzig Berlin Radweg gut beschildert. Kunstobjekte und der wohl schönste Rastplatz Deutschlands luden zum Verweilen ein.


















